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Soziale Arbeit

Evangelische Hochschule Dresden  „Evangelischehochschule dresden“ von Z thomas - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Evangelische Hochschule Dresden (Foto: „Evangelischehochschule dresden“ von Z thomas - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Soziale Arbeit, Bachelor of Arts

Studienort, Standort
Dresden
Internetseite
Abschluss
Bachelor of Arts
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Bewerbungstermin: 1. April

Was ist "Soziale Arbeit"?

Soziale Arbeit ist die Bezeichnung einer angewandten Wissenschaft, die seit den 1990er-Jahren als Ober- und Sammelbegriff der traditionellen Fachrichtungen Sozialpädagogik und Sozialarbeit gebraucht wird.
Soziale Arbeit fasst zugleich die Tätigkeit der als Sozialpädagogen bezeichneten Berufsgruppe wie auch der wissenschaftlichen Disziplin zusammen.

Seit 2001 ist die Soziale Arbeit auch in Deutschland durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Kultusministerkonferenz (KMK) offiziell als Fachwissenschaft anerkannt, während sie in vielen anderen europäischen und außereuropäischen Ländern (insbesondere USA) schon über viele Jahrzehnte als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gilt und über zahlreiche Lehrstühle und Forschungsvorhaben verfügt. Soziale Arbeit versteht sich als Profession, die wissenschaftsfundiert versucht, praktische soziale Probleme zu lösen, zu lindern oder zu verhindern. Ihr Veränderungswissen bezieht Soziale Arbeit aus der Sozialarbeitswissenschaft als Disziplin. Diese wiederum generiert über Forschungsvorhaben ihr disziplinäres Wissen.

Im Zuge der fortschreitenden Entwicklung der Sozialen Arbeit zum eigenständigen Berufsfeld und Handlungssystem der immer weniger klar differenzierbaren Teilgebiete hat sich der mit einer langen Tradition belegte Oberbegriff Soziale Arbeit herausgebildet. Genauso werden die akademischen Studiengänge zunehmend mit Begriffen Soziale Arbeit oder Sozialwesen bezeichnet. Der klassische Unterschied zwischen Sozialpädagogik und Sozialarbeit lag grundsätzlich darin, dass die Sozialpädagogik präventiv „agierte“, „anbot“ und „initiierte“. Die Sozialarbeit „reagierte“, „intervenierte“ nach Aufforderung und wurde "administrativ tätig", wenn ein Missstand gemeldet wurde. Eine andere Begriffsversion unterscheidet zwischen der Hilfe bei der Änderung von Lebensverhältnissen (Sozialarbeit) und der Änderung der Lebensführung (Sozialpädagogik). Dieses Verständnis orientiert sich stärker an der Begriffsgeschichte, derzufolge "Sozialpädagogik" eher für pädagogische Theorientwürfe sowie für die Institutionen der Jugendhilfe Verwendung fand, während "Sozialarbeit" eher nicht-pädagogische Tätigkeitsfelder wie die Armenfürsorge bezeichnete. Verwirrend war und ist die oft unreflektiert vermischende Benutzung der Begriffe. Bisweilen wird versucht, die eine Arbeit der anderen Arbeit per Definition unterzuordnen bzw. eine der Formen aus der anderen abzuleiten. Neuere Ansätze benutzen Soziale Arbeit als Oberbegriff für beide gleichrangigen Arbeitsgebiete. Darüber hinaus wird mit Sozialer Arbeit ein eigenes, von anderen Professionen abgrenzbares, auf handlungswissenschaftlichen Handlungsregeln gründendes Interventionssystem verstanden.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Pädagogik, Erziehungswissenschaft; Soziale Arbeit; Sozialpädagogik
Schwerpunkt(e)
Anthropologie, ethische Urteilsbildung, Menschen- und Grundrechte; Arbeit, Erwerbslosigkeit, Armut, soziale Sicherung; Assistenz bei psychischer Krankheit und Behinderung; Diakoniewissenschaft; Elementare Kommunikationskompetenzen; Gender und Interkulturalität; Grundlagen der Sozialarbeitsforschung; Integratives Fallverstehen und Intervention; Kindheit, Jugend, Bildung und Erziehung

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Abitur, Fachhochschulreife oder ein gleichwertiger Abschluss sowie ein

Vorpraktikum von mindestens 6 Monaten in einem sozialen Bereich.

Es werden ausführliche Bewerbungsunterlagen eingereicht.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Dürerstraße 25, 01307 Dresden
Postanschrift
200143, 01191 Dresden
Telefon
0351 / 46902-15
Telefax
0351 / 46902-99
Ansprechpartner
Frau Sylvia Tittel

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
12.03.2018 - 05.07.2018
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungstermine auf der Homepage www.ehs-dresden.de
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bitte bei der Hochschule erfragen.
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bitte bei der Hochschule erfragen.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Bitte bei der Hochschule erfragen.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Bitte bei der Hochschule erfragen.
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Bewerbungstermine: 15.5. für Wechsel ins Wintersemester, 15.10. für Wechsel ins Sommersemester
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
keine

Kontakt/Ansprechpartner

Studienberatung für Studieninteressierte
Hausanschrift
Dürerstraße 25, 01307 Dresden
Telefon
0351 / 4690215
Telefax
0351 / 46902-99
Mitarbeiter
Ansprechpartner
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Telefax
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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 25.01.2019

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