Schwerpunkt ist die Beschäftigung mit den zentralen Texten der Klassiker. Es werden Originaltexte aus dem Griechischen oder Lateinischen ins Deutsche übersetzt, wobei der den Texten innewohnende besondere Charakter unter Berücksichtigung der jeweiligen historischen oder kulturellen Situation verstanden werden soll. Aber auch das Übersetzen in die Fremdsprache trägt zur Festigung und zum Ausbau der Fähigkeiten bei.
Neue Gesichtspunkte bieten unter anderen fachübergreifende Bezüge. Neben der traditionellen Zusammenarbeit mit den Althistorikern und klassischen Archäologen und der Einbeziehung von Philosophie, Soziologie, Religions- und Sprachwissenschaft rücken nun auch die Aspekte von Naturwissenschaften stärker ins Blickfeld. Zugleich kann der Einsatz moderner Techniken der Texterfassung, -auswertung und -konservierung neue Einsichten vermitteln.
Nicht zuletzt besteht in heutiger Zeit ein besonderes Interesse für kulturelle Gemeinsamkeiten der europäischen Völker. Da die europäische Kultur im wesentlichen in der griechisch-römischen Antike wurzelt, finden sich dort auch Antworten auf zentrale Fragen bei der Erforschung unserer eigenen Geschichte und des Wesens unserer Zivilisation.

Nach Abschluß eines Masterstudiums wirft sich der Lehramtsstudent üblicher Weise auf das zwei Jahre dauernde Referendariat, das nun endlich die nötige Schulpraxis vermittelt, mit dem 2. Staatsexamen abzuschließen ist und eine vollendete Lehrerin aus ihm macht bzw. einen fertigen Lehrer. Der Magister Artium wird zumeist eine Laufbahn im Bibliotheks- bzw. Verlagswesen oder an der Universität einschlagen.
Eine weiter Möglichkeit sich zu entwickeln und zu qualifizieren stellt für Absolventen der Masterstudiengänge die Promotion dar. Die erforderliche Existenz gewähren Promotionsstellen an der Universität oder Promotionsstipendien der Studienstiftung und anderer Organisationen (Adenauerstiftung, Cusanuswerk, Böllstiftung, Luxemburgstiftung, Ebertstiftung, DFG).

Quelle: Universität Leipzig vom 27.04.2019

  • Studienfeld(er)
    Gräzistik; Latinistik
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Graecum o. Latinum Bitte informieren Sie sich zu den studiengangspezifischen Immatrikulationsvoraussetzungen in Ihrem gewünschten Studiengang unter www.uni-leipzig.de/studienangebot
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach
    • in Verbindung mit dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Zugangsbedingungen
Beratungsgespräch bei Zentraler Studienberatung obligatorisch
Internetseite
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  • Vorlesungszeit
    11.10.2021 - 05.02.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    02.05.2021 - 31.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    02.05.2021 - 15.09.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    02.05.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    02.05.2021 - 31.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 17.04.2021
René Berger
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