Die Industriebetriebslehre als spezielle Betriebswirtschaftslehre ist eine Wissenschaft, die sich mit dem Wirtschaften, dem Aufbau, dem Ablauf und der Organisation von Betrieben der produzierenden Industrie und den damit zusammenhängenden Dienstleistungen befasst.

Erkenntnisobjekt der Industriebetriebslehre ist der Industriebetrieb, einem auf Massenproduktion von untereinander annähernd homogenen Gütern ausgerichteten Unternehmen, das mit Hilfe standardisierter Produktionsverfahren, Arbeitsteilung, Mechanisierung und Automatisierung Sachgüter herstellt. Schwerpunktmäßig untersucht sie die betrieblichen Funktionen Beschaffung, Produktionswirtschaft, Finanzierung und Marketing. Bei der Schnittstelle zwischen Beschaffung und Produktion konzentriert sie sich auf die Just-in-time-Produktion zwecks Minimierung der Kapitalbindung und des Lagerrisikos. Im Rahmen der Massenproduktion arbeitet sie die typischen Eigenschaften der Industrie heraus, die zu wachsenden Betriebsgrößen mit hohem Kapitalbedarf wegen hoher Anlagenintensität neigt (Großindustrie). Die Großindustrie weist gegenüber kleinen und mittleren Unternehmen einige Besonderheiten auf. Dazu gehören insbesondere Fragen der Organisation, Kostensenkungen durch das Gesetz der Massenproduktion, Skaleneffekte und Technologieorientierung. Der Betriebsgrößeneffekt erklärt sich dadurch, dass die Großindustrie potenziell insgesamt kostengünstiger zu produzieren in der Lage ist als kleine und mittlere Unternehmen. Nach dem Gesetz der Massenproduktion wird der Fixkostenanteil bei zunehmender Kapazitätsauslastung pro Stück kleiner, es entstehen Größenvorteile. Wird durch die Erhöhung der Kapazität eine Kostensenkung erreicht, spricht man von Economies of Scale (statische Skaleneffekte). Hohe Fixkosten erfordern eine Produktion in großen Mengen, die in der Großindustrie eher wahrscheinlich ist. Die Großindustrie zieht oft größere Marktanteile und mehr Marktmacht auf sich, so dass sie auf einigen Märkten die Preisführerschaft übernehmen kann. Bei hoher Technologie-Orientierung ist auch die Technologieführerschaft industrietypisch.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Betriebswirtschaftslehre
  • Schwerpunkt(e)
    Automation und Intelligente Systeme; Energiemanagement; Immobilienmanagement und Facilities Management; Informatik; Innovation and Business Expansion; Management und Marketing in Event-Sport-Gesundheit; Media-Engineering; Medieninformatik; Projekt- und Prozessmanagement; Unternehmensführung
Studienbeiträge
95.00 EUR / Semester
weitere Informationen zum Studienbeitrag
Anmerkung zum Studienbeitrag
Für Fern- und weiterbildende Studiengänge und für ein Zweitstudium (nicht für konsekutive Masterstudiengänge) können von der Hochschule Studiengebühren erhoben werden.
Internationaler Doppelabschluss möglich
Ja
Partnerhochschule, Staat, Abschlussgrad
  • Belarussische Staatliche Universität, Republik Belarus, Master of Arts
  • Vorlesungszeit
    04.10.2021 - 28.01.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    15.04.2021 - 31.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    15.04.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    15.04.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    15.04.2021 - 31.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 17.04.2021
Julia Andreas
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