Hochschulkarte

Logopädie

Universität zu Lübeck shutterstock.com/shutternelke Universität zu Lübeck (Foto: shutterstock.com/shutternelke)

Logopädie, Bachelor

Studienort, Standort
Lübeck
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
5 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Teilzeitstudium; Berufsbegleitend
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Zugangsvoraussetzung: Absolvierte Berufsausbildung mit erfolgreich abgeschlossener staatlicher Prüfung zur Logopädin/zum Logopäden und der Berechtigung zum Tragen der Berufsbezeichnung ?Logopädin? oder ?Logopäde? gemäß LogopG in seiner jeweils gültigen Fassung.

Die Ausbildung zur Logopädin/zum Logopäden wird nach erfolgreicher formaler Äquivalenzprüfung im Umfang von 70 KP anerkannt.

Was ist "Logopädie"?

Logopädie (von altgriechisch λόγος lógos „Wort“ sowie παιδεύειν paideuein „erziehen“; wörtlich also „Sprecherziehung“) ist die medizinische Fachdisziplin, die Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung zum Gegenstand hat. Sie beschäftigt sich mit Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, Lehre und Forschung auf den Gebieten der Stimme, Stimmstörungen und Stimmtherapie, des Sprechens, Sprechstörung und Sprechtherapie, der Sprache, Sprachstörung und Sprachtherapie, des Schluckens, Schluckstörung und Schlucktherapie sowie der Kommunikation und des Hörens. Der Begriff wurde 1913 erstmals benutzt und 1924 durch den Wiener Mediziner Emil Fröschels für die medizinische Sprachheilkunde eingeführt.

Erste vierwöchige Lehrkurse für „Sprachheilkundler“ gab es 1886 in Potsdam. Fünf Jahre darauf waren 115 Kursisten ausgebildet, außerdem wurde als eine der ersten Institutionen die Berliner Ambulanz für Sprachkranke eröffnet, welche Kurse für sprachgebrechliche Kinder anbot. Diese Kurse mit acht bis zehn Kindern dauerten etwa drei bis vier Monate mit ein bis zwei Stunden täglich. Nach 1918 wurde das Arbeitsgebiet der Sprachheilkunde deutlich erweitert, die Sprechkunde wurde akademisches Lehrfach. Ergebnisse der Psychoanalyse und der Individualpsychologie führten zu neuen Methoden. Nachdem 1913 der Begriff Logopädie erstmals benutzt worden war, erfolgte die offizielle Einführung in die medizinische Fachsprache 1924 durch Emil Fröschels in Wien. Er führte den ersten internationalen Kongress für Logopädie und Phoniatrie in Wien durch, auf dem gefordert wurde, eine Ausbildung auf wissenschaftlicher Basis mit einer akademischen Abschlussprüfung einzuführen. Bis zum Jahre 1945 gab es jedoch keine eigenständige Ausbildung.

Im Jahre 1949 verlegte Hermann Gutzmann jr. nach seinem Weggang von der Charité seine privat geführte Sprachambulanz nach Berlin-Dahlem und nannte sie „Zentralstelle für Stimm- und Sprachkranke“. Die Berufsbezeichnung des Logopäden wurde im Jahre 1957 offiziell eingeführt, fünf Jahre darauf eröffnet Gutzmann die erste Logopäden-Lehranstalt. Mit der Beendigung dieses Kurses wurde – nach langen Verhandlungen mit der Senatsverwaltung – die staatliche Anerkennung ausgesprochen. 1974 wurden die Krankenkassen durch das Rehabilitationsangleichungsgesetz zur Kostenübernahme für logopädische Therapien verpflichtet. Zeitgleich erstellten die Rentenversicherungsanstalten einen neuen Rahmen für die Rehabilitation. Dadurch wurde die neurologische Reha ein großer Arbeitsbereich in der Logopädie. 1977 wurde eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung erarbeitet. Auf dieser Basis wurde am 1. Oktober 1980 das Gesetz zum Beruf des Logopäden verabschiedet.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Logopädie
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Sie benötigen die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und eine abgeschlossene Berufsausbildung zur Logopädin/zum Logopäden.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.04.2019 - 12.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.11.2019 - 15.01.2019
Mol. Life Science (Ma)
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.11.2019 - 15.03.2019
Entrepreneurship in digitalen Technologien (Ma), Medieninformatik (Ma), Medizinische Informatik (Ma), Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften (Ma), Informatik (Ma)
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
postalische Einschreibung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.11.2019 - 15.01.2019
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.11.2019 - 15.01.2019
über www.uni-assist.de
Einschreibefrist für die Rückmeldung
01.01.2019 - 14.01.2019
postalisch gem. Zulassungsbescheid
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
postalisch gem. Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

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0451 / 3101-1250
Telefax
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Ansprechpartner
Frau Dr. phil. Sabine Voigt
Telefon
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