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Philosophie

Europa-Universität Flensburg „Hauptgebaeude universitaet flensburg“ von Christian Berger - en: own workde: eigene Fotografie. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Europa-Universität Flensburg (Foto: „Hauptgebaeude universitaet flensburg“ von Christian Berger - en: own workde: eigene Fotografie. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Philosophie, M.Ed. Lehramt Sonderpädagogik

Studienort, Standort
Flensburg
Abschluss
M.Ed. Lehramt Sonderpädagogik
Abschlussgrad
Lehramt für
Grundschulen
Lehramt der Sekundarstufe I an allen Schulformen
Sonderpädagogische Lehrämter
Regelstudienzeit
4 Semester
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
In diesem M.Ed.-Studiengang studieren Sie neben dem o.g. Fach Sonderpädagogik.

Was ist "Philosophie"?

In der Philosophie (altgriechisch φιλοσοφία philosophía, latinisiert philosophia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu ergründen, zu deuten und zu verstehen.
Von anderen Wissenschaftsdisziplinen unterscheidet sich die Philosophie dadurch, dass sie sich oft nicht auf ein spezielles Gebiet oder eine bestimmte Methodologie begrenzt, sondern durch die Art ihrer Fragestellungen und ihre besondere Herangehensweise an ihre vielfältigen Gegenstandsbereiche charakterisiert ist.

In diesem Artikel wird die westliche (auch: abendländische) Philosophie, die im 6. Jahrhundert v. Chr. im antiken Griechenland entstand, behandelt. Nicht behandelt werden hier die mit der abendländischen Philosophie in einem mannigfaltigen Zusammenhang stehenden Traditionen der jüdischen und der islamischen Philosophie sowie die ursprünglich von ihr unabhängigen Traditionen der afrikanischen und der östlichen Philosophie.

In der antiken Philosophie entfaltete sich das systematische und wissenschaftlich orientierte Denken. Im Lauf der Jahrhunderte differenzierten sich die unterschiedlichen Methoden und Disziplinen der Welterschließung und der Wissenschaften direkt oder mittelbar aus der Philosophie, zum Teil auch in Abgrenzung zu irrationalen oder religiösen Weltbildern oder Mythen.

Kerngebiete der Philosophie sind die Logik (als die Wissenschaft des folgerichtigen Denkens), die Ethik (als die Wissenschaft des rechten Handelns) und die Metaphysik (als die Wissenschaft der ersten Gründe des Seins und der Wirklichkeit). Weitere Grunddisziplinen sind die Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, die sich mit den Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns im Allgemeinen bzw. speziell mit den Erkenntnisweisen der unterschiedlichen Einzelwissenschaften beschäftigen.

„Philosophie“ lässt sich nicht allgemeingültig definieren, weil jeder, der philosophiert, eine eigene Sicht der Dinge entwickelt. Daher gibt es annähernd so viele mögliche Antworten auf die oben gestellte Frage wie Philosophen. Carl Friedrich von Weizsäcker hat einmal formuliert: „Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie selbst zu betreiben.“[2] Daneben hat der Begriff auch viele weichere Konnotationen und kann dann Weltanschauung, Unternehmenskultur etc. bedeuten.[3]

Umso erstaunlicher ist die Präzision der materialistischen Fassung des Begriffes, wonach die Philosophie die Wissenschaft von den allgemeinen Bewegungs- und Strukturgesetzen der Natur, der Gesellschaft und des Denkens (Erkennens) sowie der Stellung des Menschen in der Welt ist.[4]

Zu den philosophischen Arbeitsfeldern gehört zunächst die Untersuchung von Methoden, Prinzipien und der Gültigkeit jeglicher Erkenntnisgewinnung wie auch der Argumente und Theorien auf wissenschaftlicher Ebene. Philosophie kann in diesem Zusammenhang als Grundlagenwissenschaft verstanden werden. Denn philosophisches Nachdenken und In-Frage-Stellen hat die Einzelwissenschaften stets befruchtet und in ihrer Entwicklung gefördert. Die Philosophie stellt Fragen von einer Art, die Spezialwissenschaften (bisher) nicht beantworten können, die durch Versuche, Berechnungen oder andere Forschungen mit den bisherigen Instrumenten nicht zu beantworten sind. Derartige Problemstellungen können aber das Forschen in eine neue Richtung lenken. So werden mitunter neuartige Forschungsfragen in den einzelnen Wissenschaften auf den Weg gebracht; Philosophie leistet folglich über das ureigene Feld hinaus einen Beitrag zur Hypothesenbildung.

Weitergehende philosophische Bemühungen erstrecken sich auf eine systematische Ordnung menschlichen Wissens zwecks Herstellung eines in sich schlüssigen Weltbilds unter Einbeziehung menschlicher Werte, Rechte und Pflichten.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Ethik, Philosophie, Werte und Normen (Lehramt)
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Bewerber/-innen für den Master Sonderpädagogik müssen in der Online-Bewerbung angeben, ob sie den Schwerpunkt Primar- oder Sekundarstufe wählen. Bewerberinnen und Bewerber für den Master of Education / Lehramt Sonderpädagogik können zugelassen werden, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen: Nachweis eines einschlägigen bildungswissenschaftlichen Bachelor-Abschlusses a) mit mindestens 50 Leistungspunkten im Teilstudiengang Sonderpädagogik, darin zwei im Master fortzusetzende sonderpädagogische Fachrichtungen (siehe Reiter "Fächerkombinationen"). Innerhalb dieser 50 Leistungspunkte müssen mindestens je 15 Leistungspunkte in den zwei angestrebten Fachrichtungen nachgewiesen werden und b) mit mindestens 50 Leistungspunkten in einem fortzusetzenden Unterrichtsfach aus dem Schwerpunkt Primarstufe ODER mit mindestens 60 Leistungspunkten in einem fortzusetzenden Unterrichtsfach aus dem Schwerpunkt Sekundarstufe und c) mit mindestens 35 Leistungspunkten im Professionalisierungsbereich "Bildungswissenschaften" mit schulrelevanten Inhalten (z. B. Erziehungswissenschaft und Pädagogische Psychologie, Soziologie oder Philosophie) und d) mit einem Nachweis der erfolgreichen Absolvierung von Schulpraktika im Umfang von mindestens sechs Wochen. Bewerberinnen und Bewerber, die weder über eine deutschsprachige Hochschulzugangsberechtigung verfügen, noch einen deutschsprachigen Bachelorabschluss erworben haben, müssen darüber hinaus einen Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache vorlegen (TestDaF, DSH-Prüfung, jeweils in der höchsten Niveaustufe). Über die Einschlägigkeit des Bachelor-Abschlusses entscheidet der Zulassungsausschuss. Die positive Feststellung kann mit der Auflage verbunden werden, eventuell fehlende Module innerhalb von maximal zwei Semestern nachzuholen, wenn nicht mehr als insgesamt 15 LP fehlen.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
14.09.2020 - 08.01.2021
Herbstsemester An der Europa-Universität Flensburg gelten besondere Semesterzeiten: Die Vorlesungszeiten beginnen bereits im September (Herbstsemester) bzw. März (Frühjahrssemester)
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.05.2020 - 15.07.2020
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.05.2020 - 15.07.2020
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
15.05.2020 - 15.07.2020
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
15.05.2020 - 15.07.2020
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung
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Auf dem Campus 1a, 24943 Flensburg
Telefon
0461 / 805-2193
Telefax
0461 / 805-2144
Internetseite
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Ansprechpartner
Frau Sabine Kröger
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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2020

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