Hochschulkarte

Pharmazie

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Uni Kiel / J. Haacks Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Foto: Uni Kiel / J. Haacks)

Pharmazie, Staatsexamen

Studienort, Standort
Kiel
Internetseite
Abschluss
Staatsexamen
Abschlussgrad
Regelstudienzeit
8 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
-- Für das 1. Fachsemester werden die Studienplätze über hochschulstart.de vergeben.

-- Für ein höheres (ab 2.) Fachsemester örtlich zulassungsbeschränkt.

-- -- Rund 50 universitätsweite Kooperationsabkommen sowie mehr als 230 ERASMUS-Partnerschaftsverträge bieten Studierenden vielfältige Möglichkeiten für ein Auslandsstudium: http://www.international.uni-kiel.de/de/studium-im-ausland

Was ist "Pharmazie"?

Pharmazie (von griech. φάρμακον pharmakon „Heilmittel, Gift, Zaubermittel“) oder Pharmazeutik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der Beschaffenheit, Wirkung, Entwicklung, Prüfung, Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln befasst. Die Pharmazie vereint dabei Aspekte aus verschiedenen Naturwissenschaften, vor allem aus der Chemie, Biologie und Physik, mit medizinischen Themen.

Pharmazeuten sind Personen, die das zweite Staatsexamen des Pharmaziestudiums bestanden haben. Nach einem anschließenden Pharmaziepraktikum (Praktisches Jahr) und der Approbation dürfen sie den Beruf des Apothekers ausüben.

Pharmaforschung findet sowohl in Pharmaunternehmen als auch an Universitäten statt. Bevor neue Arzneimittel ihren Weg in die Apotheken und Krankenhausapotheken finden, müssen sie von Arzneimittelbehörden zugelassen werden (Arzneimittelzulassung).

Die moderne Pharmazie gliedert sich in folgende Bereiche:

Die Pharmazeutische Chemie (neuerdings auch in Anlehnung an den englischen Ausdruck Medizinische Chemie genannt) umfasst die Lehre von der chemischen Struktur (und deren Beziehung zur Wirkung), Synthese, Eigenschaften, Stabilität und Analytik (Identität, Reinheit, Gehalt) von Wirk- und Hilfsstoffen, sowie Schadstoffen.
Die Pharmazeutische Biologie (früher Pharmakognosie) beschäftigt sich mit den biologischen Grundlagen der Pharmazie, der Nutzung von biologischen Quellen – etwa Arzneipflanzen, Drogen, mit ihren Inhaltsstoffen – für die Entwicklung wirksamer Arzneimittel. In den letzten Jahren wurde das Themengebiet um molekularbiologische Grundlagen und gentechnisch hergestellte Arzneistoffe erweitert.
Die Pharmazeutische Technologie (früher Galenik oder Arzneiformenlehre) ist die Lehre von der Darreichungsform, d. h., sie beschäftigt sich mit der Herstellung von Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Säften usw. Hierbei ist die Interaktion des Wirkstoffes mit den verwendeten Hilfsstoffen, z. B. beim Pressen von Tabletten, von Bedeutung. Von großer Bedeutung sind dabei auch physikalische Gesetze, die den bei Herstellung, Stabilisierung und Prüfung von Arzneimitteln angewendeten Maßnahmen zugrunde liegen.
Die Pharmakologie und Toxikologie umfasst Physiologie und Pathophysiologie sowie die Wirkung von Arzneistoffen und Giften im menschlichen Körper.
Die Klinische Pharmazie (seit 2001 Prüfungsfach an deutschen Universitäten) soll eine Brücke zwischen Wissenschaft und pharmazeutischer Praxis knüpfen. Obwohl in den USA und Großbritannien schon seit Jahrzehnten etabliert, hatte es die Klinische Pharmazie in Deutschland sehr schwer, sich als pharmazeutische Disziplin zu etablieren. Bei der Klinischen Pharmazie steht im Gegensatz zur Pharmakologie nicht der Wirkstoff, sondern der Patient im Mittelpunkt.
Die Pharmakoepidemiologie und Pharmakoökonomie, welche die epidemiologischen und ökonomischen Aspekte der Arzneimittelanwendung zum Gegenstand haben. In den meisten Prüfungsordnungen der Universitäten mit Ausbildungsangeboten zum Pharmazeuten sind diese Fächer inzwischen obligatorisch, z. B. in der FU Berlin seit 2003.
Die Notfall- und Katastrophenpharmazie beschäftigt sich mit der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in außergewöhnlichen Situationen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Pharmazie, Pharmakologie
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
bundesweite Zulassungsbeschränkung
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Anmerkung
Zu den genauen Voraussetzungen erkundigen Sie sich bitte vorab auf der unten genannten Internetseite.
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01.04.2019 - 12.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
03.12.2018 - 15.01.2019
Losantragsfrist: Die Losantragsfrist wird ca. Anfang Dezember 2018 veröffentlicht: http://www.studium.uni-kiel.de/de/bewerbung-einschreibung/bewerbung/losverfahren
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Für einzelne zulassungsfreie Studiengänge gibt es Anmeldeverfahren vor der Einschreibung: http://www.studium.uni-kiel.de/de/studienangebot
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Fächer mit Zulassungsbeschränkung: Frist gemäß Zulassungsbescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
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02.01.2019 - 28.02.2019
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
15.02.2019 - 15.03.2019
Fächer mit Zulassungsbeschränkung: Frist gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
-Anmeldefrist für die Eignungsprüfung Sportwissenschaften (alle Abschlüsse): bis ca. Mitte April jeden Jahres, www.uni-kiel.de/sport/ -Einmal jährlich Eignungsprüfung Kunst/Bachelor 2-Fächer GymGem, zweimal jährlich Eignungsprüfung Kunst/Master 2-Fächer GymGem: https://muthesius-kunsthochschule.de/ -Anmeldefristen zur Prüfung der Eignungsvoraussetzungen für einige Masterstudiengänge: http://www.studium.uni-kiel.de/de/bewerbung-einschreibung/bewerbung/master

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