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Rechtswissenschaft, Bachelor of Laws (LL.B.)

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Die Rechtswissenschaft oder Jurisprudenz (von lateinisch iuris prudentia, „Kenntnis des Rechts“) befasst sich mit der Auslegung, der systematischen und begrifflichen Durchdringung gegenwärtiger und geschichtlicher juristischer Texte und sonstiger rechtlicher Quellen. Eine sachgerechte Deutung juristischer Texte schließt eine geisteswissenschaftliche Beschäftigung mit der Entstehung und der Anwendung von Rechtsquellen und Normen ein. Grundlegend für diese Arbeit ist ein Verständnis der Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Rechtspolitik und Rechtssoziologie. Die vorgenannten Disziplinen werden zusammen mit der Rechtsdogmatik und Methodenlehre auch insgesamt im Plural als Rechtswissenschaften bezeichnet.
Eine klassische Definition dessen, was Rechtswissenschaft ist, gibt der römische Jurist Ulpian († 223 oder 228 n. Chr. in Rom): Rechtswissenschaft ist die Kenntnis der menschlichen und göttlichen Dinge, die Wissenschaft vom Gerechten und Ungerechten. „Iuris prudentia est divinarum atque humanarum rerum notitia, iusti atque iniusti scientia“ (Domitius Ulpianus: Ulpian primo libro reg., Digesten 1,1,10,2).
Das „Göttliche“ im Sinne des kanonischen Rechts ist an deutschen Universitäten zwar erst lange nach der Aufklärung, aber in der Gegenwart dennoch als Pflichtfach aus den rechtswissenschaftlichen Lehrplänen entfernt worden.
In Deutschland findet sich noch heute der Pluralbegriff Jura (lat. „die Rechte“), die Singular-Form Jus oder das lateinische Ius ist nur in Österreich und der Schweiz gebräuchlich.
Neben dem weltlichen Recht und seiner Rechtswissenschaft gibt es noch religiös begründete Rechtswissenschaften. Das christliche Recht wird im deutschen Sprachraum oft als Kirchenrecht bezeichnet. Das Recht der katholischen Kirche ist das kanonische Recht. Mit dem Recht des Islam (Scharia) beschäftigt sich die islamische Rechtswissenschaft (Fiqh). Das jüdische Recht ist die Halacha. Neben der Theologie, Medizin und Philosophie ist die Rechtswissenschaft eine der klassischen Universitäts­disziplinen.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Rechtswissenschaft, Jura
  • Schwerpunkt(e)
    Arbeit, Wirtschaft und Soziales; Europäisches und Internationales Recht; Gesamtes Wirtschaftsstrafrecht; Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht; Grundlagen des Rechts; Internationaler Handel und Streibeilegung; Markt und Staat; Person, Familie und Vermögen; Steuern; Wirtschafts- und Medizinstrafrecht
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Schriftliches und mündliches Auswahlverfahren: Für die Zulassung zum Auswahlverfahren wird keine Mindestnote im Abitur (Numerus Clausus) gefordert. Die Abiturnote (bzw. die Durchschnittsnote der letzten drei Zeugnisse vor dem Abitur) fließt nur zu einem Drittel in das Ergebnis des schriftlichen Auswahlverfahrens ein. Für die Zulassung zum Auswahlverfahren spielt die Abiturnote also keine Rolle.
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Studienbeiträge
4300.00 EUR / Trimester
weitere Informationen zum Studienbeitrag
Anmerkung zum Studienbeitrag
Finanzierungsmöglichkeiten und Stipendien
  • Vorlesungszeit
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    Stand: 17.04.2021
Daniel Wacker
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