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Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe

Hamburger Fern-Hochschule HFH Hamburger Fern-Hochschule Hamburger Fern-Hochschule (Foto: HFH Hamburger Fern-Hochschule)

Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe, Bachelor of Arts (B.A.)

Studienort, Standort
Hamburg
Abschluss
Bachelor of Arts (B.A.)
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Zielgruppe
Regelstudienzeit
7 Semester
Studienformen
Teilzeitstudium; Berufsbegleitend; Fernstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Das berufsbegleitende Fernstudium beinhaltet Präsenzphasen.

HFH-Studienzentren für diesen Studiengang:
Aschersleben, Berlin, Bielefeld, Bonn, Delmenhorst, Dresden, Essen, Freiburg, Gießen, Hamburg, Kassel, Magdeburg, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Potsdam, Schwerin, Siegen, St. Ingbert, Stuttgart, Würzburg

Was ist "Berufspädagogik"?

Die Berufspädagogik ist eine Teildisziplin der Pädagogik. Ihr Fokus liegt auf der Berufsbildung, den Aus-, Fort-, und Weiterbildungsprozessen der bereits im Berufsleben Stehenden bzw. der Menschen, die erstmals eine berufliche Beschäftigung anstreben.
In Deutschland ist dabei das Duale System der beruflichen Bildung prägend, mit der Beteiligung von Staat (Berufsschule) und Wirtschaft (Betrieb) als die zwei wesentlichen Lernorte.
Der Diplom-Berufspädagoge (Dipl.-Berufspäd. oder auch DBP), welcher ein abgeschlossenes Studium an einer Universität vorweisen kann, verfügt über eine Lehrbefugnis an beruflichen Schulen. Da es sich um Lehramtsstudiengänge handelt, schließen sie häufig auch mit dem Staatsexamen ab oder sind nach der Bolognareform als Bachelor-Masterstudiengänge organisiert.
Seit wenigen Jahren gibt es auch in der beruflichen Aufstiegsfortbildung einen Berufsabschluss des Berufspädagogen, der sich an die Ausbildungsbefähigung betrieblicher Ausbilder anschließt und darauf aufbaut und sich im System der Fortbildungsberufe auf der höchsten Stufe befindet (Deutscher Qualifikationsrahmen).
Die Berufspädagogik als wissenschaftliche Teildisziplin der Pädagogik entstand als akademisches Fach einhergehend mit der Akademisierung der Berufsschullehrerausbildung in den 1950er Jahren, die sich in der Einrichtung eines ersten Lehrstuhls an der Universität Frankfurt und dessen Besetzung mit Heinrich Abel manifestiert.
Die Berufspädagogik hat die Kernaufgabe, wissenschaftlich fundierte Methoden zu entwickeln, die sich darauf beziehen, berufsbezogene Qualifizierung und Lernprozesse zu organisieren und durchzuführen. Zugleich entwickelt sie Forschungsmethoden, die sich sowohl auf die Durchführung von Lernprozessen wie auch auf die Untersuchung der Rahmenbedingungen und der Weiterentwicklung des Systems der beruflichen Bildung beziehen. Ein Teilbereich bezieht sich auch auf die Förderung von Menschen, denen der Übergang in Ausbildung und Arbeit nicht so ohne weiteres gelingt (Benachteiligtenförderung).
Der Beruf ist zentraler Gegenstand der Disziplin im Spannungsfeld zwischen dem Qualifikationsbedarf des Wirtschaftssystems einerseits, den bereits entwickelten Fähigkeiten, die aus dem vorgelagerten allgemeinbildenden Schulwesen resultieren sowie den individuellen und gesellschaftlichen Interessen.
Die Qualität des Berufsbildungssystems macht sich fest am wirtschaftlichen Erfolg einzelner Betriebe, der gesamten Volkswirtschaft sowie den erfolgreichen Übergängen von Ausbildung und Arbeit. Sie steht damit in enger Verbindung zum individuellen und allgemeinen Wohlstand. Im betrieblichen Ausbildungsalltag dominiert Praxisanleitung durch berufserfahrenes Personal als schrittweise Heranführung an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben der Auszubildenden/Berufsfachschüler, zum Teil unter Einbezug der Leittextmethode. In den berufsbildenden Schulen hat seit den 1990er Jahren eine Auflösung des fächerorientierten Unterrichts stattgefunden und einhergehend mit der Diskussion um Handlungsorientierung und der Rezeption der Tätigkeitstheorie hat die Kultusministerkonferenz für die beruflichen Schulen das Lernfeldkonzept eingeführt.
In der Deutschen Gesellschaft der Erziehungswissenschaften gibt es eine Sektion, in der sich die akademischen Akteure der Berufs- und Wirtschaftspädagogik zusammengeschlossen haben.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Pflegepädagogik
Schwerpunkt(e)
Ergotherapie; Logopädie; Pflege; Physiotherapie; Soziale Arbeit

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
alle Quartale
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Für das Zulassungsverfahren gelten an der HFH die allgemeinen Voraussetzungen des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG). Eine Zulassung zum Bachelorstudiengang Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe erhalten Sie mit einer (Fach-)Hochschulreife. Darüber hinaus müssen Sie berufspraktische Kenntnisse in Form eines Grundpraktikums (13 Wochen) nachweisen. Sollten Sie eine einschlägige Berufsausbildung, Fortbildung oder Tätigkeit absolviert haben, entfällt diese Voraussetzung. Zulassung ohne (Fach-)Hochschulreife Auch ohne (Fach-)Hochschulreife ist eine Zulassung zum Bachelorstudiengang Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe an der HFH möglich. Sollten Sie beispielsweise bereits einen anerkannten Fortbildungsabschluss abgelegt haben, können Sie nach der Teilnahme an einem gebührenpflichtigen Beratungsgespräch auch ohne Abitur zu diesem Bachelorstudiengang zugelassen werden. Für Berufstätige entfällt diese Voraussetzung, wenn sie eine Ausbildung abgeschlossen haben und anschließend mindestens zwei Jahre in einem relevanten Arbeitsbereich gearbeitet haben. Die Zulassung erfolgt in diesem Fall über eine schriftliche Eingangsprüfung.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Auch ohne (Fach-)Hochschulreife ist eine Zulassung möglich.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
durchgehend
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Studienberatung
Hausanschrift
Alter Teichweg 19, 22081 Hamburg
Telefon
040 / 35094-360
Telefax
040 / 35094-310
Internetseite
Leiter
Ansprechpartner
Herr Dipl.-Volksw. Alexander Gauler
Telefon
040 / 35094-3484
Telefax
040 / 35094-310

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