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Berufspädagogik

Hamburger Fern-Hochschule HFH Hamburger Fern-Hochschule Hamburger Fern-Hochschule (Foto: HFH Hamburger Fern-Hochschule)

Berufspädagogik, Master of Arts (M.A.)

Studienort, Standort
Hamburg
Abschluss
Master of Arts (M.A.)
Abschlussgrad
Master of Arts
Regelstudienzeit
4 Semester
Studienformen
Berufsbegleitend; Teilzeitstudium; Fernstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Das berufsbegleitende Fernstudium beinhaltet Präsenzphasen.

HFH-Studienzentren für diesen Studiengang:
Berlin, Bonn, Delmenhorst, Dresden, Essen, Freiburg, Hamburg, Kassel, Mannheim, München, Nürnberg, Potsdam, Siegen, St.Ingbert, Stuttgart, Würzburg

Was ist "Berufspädagogik"?

Die Berufspädagogik ist eine Teildisziplin der Pädagogik. Ihr Fokus liegt auf der Berufsbildung, den Aus-, Fort-, und Weiterbildungsprozessen der bereits im Berufsleben Stehenden bzw. der Menschen, die erstmals eine berufliche Beschäftigung anstreben.
In Deutschland ist dabei das Duale System der beruflichen Bildung prägend, mit der Beteiligung von Staat (Berufsschule) und Wirtschaft (Betrieb) als die zwei wesentlichen Lernorte.
Der Diplom-Berufspädagoge (Dipl.-Berufspäd. oder auch DBP), welcher ein abgeschlossenes Studium an einer Universität vorweisen kann, verfügt über eine Lehrbefugnis an beruflichen Schulen. Da es sich um Lehramtsstudiengänge handelt, schließen sie häufig auch mit dem Staatsexamen ab oder sind nach der Bolognareform als Bachelor-Masterstudiengänge organisiert.
Seit wenigen Jahren gibt es auch in der beruflichen Aufstiegsfortbildung einen Berufsabschluss des Berufspädagogen, der sich an die Ausbildungsbefähigung betrieblicher Ausbilder anschließt und darauf aufbaut und sich im System der Fortbildungsberufe auf der höchsten Stufe befindet (Deutscher Qualifikationsrahmen).
Die Berufspädagogik als wissenschaftliche Teildisziplin der Pädagogik entstand als akademisches Fach einhergehend mit der Akademisierung der Berufsschullehrerausbildung in den 1950er Jahren, die sich in der Einrichtung eines ersten Lehrstuhls an der Universität Frankfurt und dessen Besetzung mit Heinrich Abel manifestiert.
Die Berufspädagogik hat die Kernaufgabe, wissenschaftlich fundierte Methoden zu entwickeln, die sich darauf beziehen, berufsbezogene Qualifizierung und Lernprozesse zu organisieren und durchzuführen. Zugleich entwickelt sie Forschungsmethoden, die sich sowohl auf die Durchführung von Lernprozessen wie auch auf die Untersuchung der Rahmenbedingungen und der Weiterentwicklung des Systems der beruflichen Bildung beziehen. Ein Teilbereich bezieht sich auch auf die Förderung von Menschen, denen der Übergang in Ausbildung und Arbeit nicht so ohne weiteres gelingt (Benachteiligtenförderung).
Der Beruf ist zentraler Gegenstand der Disziplin im Spannungsfeld zwischen dem Qualifikationsbedarf des Wirtschaftssystems einerseits, den bereits entwickelten Fähigkeiten, die aus dem vorgelagerten allgemeinbildenden Schulwesen resultieren sowie den individuellen und gesellschaftlichen Interessen.
Die Qualität des Berufsbildungssystems macht sich fest am wirtschaftlichen Erfolg einzelner Betriebe, der gesamten Volkswirtschaft sowie den erfolgreichen Übergängen von Ausbildung und Arbeit. Sie steht damit in enger Verbindung zum individuellen und allgemeinen Wohlstand. Im betrieblichen Ausbildungsalltag dominiert Praxisanleitung durch berufserfahrenes Personal als schrittweise Heranführung an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben der Auszubildenden/Berufsfachschüler, zum Teil unter Einbezug der Leittextmethode. In den berufsbildenden Schulen hat seit den 1990er Jahren eine Auflösung des fächerorientierten Unterrichts stattgefunden und einhergehend mit der Diskussion um Handlungsorientierung und der Rezeption der Tätigkeitstheorie hat die Kultusministerkonferenz für die beruflichen Schulen das Lernfeldkonzept eingeführt.
In der Deutschen Gesellschaft der Erziehungswissenschaften gibt es eine Sektion, in der sich die akademischen Akteure der Berufs- und Wirtschaftspädagogik zusammengeschlossen haben.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Berufspädagogik
Schwerpunkt(e)
Bildungswissenschaften: Pflege, Gesundheit und Soziale Arbeit; Bildungswissenschaften: Wirtschaft und Technik; Fachwissenschaften: Pflege

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Für die Zulassung zum Masterstudium Berufspädagogik müssen Sie einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss in einem Studium mit mindestens 180 CP oder einen gleichwertigen Abschluss nachweisen. Ggf. fehlende Module für die Lehre an Berufsfachschulen Falls Sie noch nicht über ausreichende Leistungsnachweise in Bildungswissenschaften verfügen, um nach Abschluss des Masters als Lehrkraft in Berufsfachschulen genehmigungsfähig zu sein, bieten wir Ihnen passende Module an, die als Zertifikate absolviert werden können.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
390 € pro Monat / 9.360 € gesamt
zzgl. Prüfungsgebühr für die Abschlussarbeit 750 €
Pre-Semester: 250 Euro je Modul (max. 3 Module)

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
durchgehend
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

HFH · Hamburger Fern-Hochschule
Hausanschrift
Alter Teichweg 19, 22081 Hamburg
Telefon
040 / 35094360
Telefax
040 /
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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2020

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