Hochschulkarte

Logopädie

MSH Medical School Hamburg obs/MSH Medical School Hamburg/Parham Khorrami MSH Medical School Hamburg (Foto: obs/MSH Medical School Hamburg/Parham Khorrami)

Logopädie, Bachelor of Science

Studienort, Standort
Hamburg
Abschluss
Bachelor of Science
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
8 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Duales Studium; Ausbildungsintegrierend
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Das Besondere des Bachelorstudiengangs Logopädie ist die Vermittlung erweiterter Fachkompetenzen im Bereich der Neurowissenschaft und in den Wahlbereichen der Gesundheitspsychologie und der Medizinpädagogik. Durch das Erlangen wissenschaftlicher Fertigkeiten und Managementkompetenzen werden die Studierenden qualifiziert, interdisziplinäre Teams zu leiten. Sie arbeiten auf einer Ebene mit anderen akademisch qualifizierten Berufsgruppen im Gesundheitswesen und sind in der Lage, die eigene berufliche Tätigkeit wissenschaftlich zu reflektieren und neueste Erkenntnisse in den Behandlungsprozess zu integrieren.
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Neben der fundierten praktischen Ausbildung werden so bereits ab dem ersten Semester die erforderlichen wissenschaftlichen Fähigkeiten für eine akademische Laufbahn erworben. Im ausbildungsbegleitenden Abschnitt finden die Lehrveranstaltungen an fünf Blockwochenenden im Semester statt. Neben der Berufsausbildung lässt sich der damit verbundene Arbeitsaufwand sehr gut bewältigen. Nach Abschluss der Ausbildung und der Erlangung der staatlichen Anerkennung und der Berufserlaubnis schließt sich der Vollzeitabschnitt an.

Was ist "Logopädie"?

Logopädie (von altgriechisch λόγος lógos „Wort“ sowie παιδεύειν paideuein „erziehen“; wörtlich also „Sprecherziehung“) ist die medizinische Fachdisziplin, die Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung zum Gegenstand hat. Sie beschäftigt sich mit Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, Lehre und Forschung auf den Gebieten der Stimme, Stimmstörungen und Stimmtherapie, des Sprechens, Sprechstörung und Sprechtherapie, der Sprache, Sprachstörung und Sprachtherapie, des Schluckens, Schluckstörung und Schlucktherapie sowie der Kommunikation und des Hörens. Der Begriff wurde 1913 erstmals benutzt und 1924 durch den Wiener Mediziner Emil Fröschels für die medizinische Sprachheilkunde eingeführt.

Erste vierwöchige Lehrkurse für „Sprachheilkundler“ gab es 1886 in Potsdam. Fünf Jahre darauf waren 115 Kursisten ausgebildet, außerdem wurde als eine der ersten Institutionen die Berliner Ambulanz für Sprachkranke eröffnet, welche Kurse für sprachgebrechliche Kinder anbot. Diese Kurse mit acht bis zehn Kindern dauerten etwa drei bis vier Monate mit ein bis zwei Stunden täglich. Nach 1918 wurde das Arbeitsgebiet der Sprachheilkunde deutlich erweitert, die Sprechkunde wurde akademisches Lehrfach. Ergebnisse der Psychoanalyse und der Individualpsychologie führten zu neuen Methoden. Nachdem 1913 der Begriff Logopädie erstmals benutzt worden war, erfolgte die offizielle Einführung in die medizinische Fachsprache 1924 durch Emil Fröschels in Wien. Er führte den ersten internationalen Kongress für Logopädie und Phoniatrie in Wien durch, auf dem gefordert wurde, eine Ausbildung auf wissenschaftlicher Basis mit einer akademischen Abschlussprüfung einzuführen. Bis zum Jahre 1945 gab es jedoch keine eigenständige Ausbildung.

Im Jahre 1949 verlegte Hermann Gutzmann jr. nach seinem Weggang von der Charité seine privat geführte Sprachambulanz nach Berlin-Dahlem und nannte sie „Zentralstelle für Stimm- und Sprachkranke“. Die Berufsbezeichnung des Logopäden wurde im Jahre 1957 offiziell eingeführt, fünf Jahre darauf eröffnet Gutzmann die erste Logopäden-Lehranstalt. Mit der Beendigung dieses Kurses wurde – nach langen Verhandlungen mit der Senatsverwaltung – die staatliche Anerkennung ausgesprochen. 1974 wurden die Krankenkassen durch das Rehabilitationsangleichungsgesetz zur Kostenübernahme für logopädische Therapien verpflichtet. Zeitgleich erstellten die Rentenversicherungsanstalten einen neuen Rahmen für die Rehabilitation. Dadurch wurde die neurologische Reha ein großer Arbeitsbereich in der Logopädie. 1977 wurde eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung erarbeitet. Auf dieser Basis wurde am 1. Oktober 1980 das Gesetz zum Beruf des Logopäden verabschiedet.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Logopädie
Schwerpunkt(e)
Gentropsychatrie; Gesundheitspsychologie; Hals-Nasen-Ohrenheilkunde; Linguistik; Neuroanatomie; Neuropathoanatomie; Neuropathophysiologie; Neurophysiologie

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Ausbildungsbegleitendes Studienmodell für den ausbildungsbegleitenden Studienabschnitt:

- Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife gemäß § 37 HmbHG

- bestehender Vertrag mit einer Berufsfachschule für Logopädie



für den 2-semestrigen Vollzeitstudienabschnitt:

- Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife gemäß § 37 HmbHG

- eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung als Logopäde/Logopädin

- die staatliche Anerkennung des Berufsabschlusses

- die Berufserlaubnis als Logopäde/Logopädin

- erfolgreich absolvierte Module des ausbildungsbegleitenden Studienabschnittes (Nachweis der Prüfungsleistungen)

- Einstufungsprüfung und Anerkennung der Praktika
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
In den Semestern 7 und 8 (Vollzeit-Abschnitt) betragen die Studiengebühren 450,- ? pro Monat.
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Einschreibegebühr einmalig 100 Euro

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.10.2018 - 31.03.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
entfällt
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
jederzeit; Studienbeginn ist jeweils der 1.4. und 1.10.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
jederzeit; Studienbeginn ist jeweils der 1.4. und 1.10.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
jederzeit; Studienbeginn ist jeweils der 1.4. und 1.10.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Studienberatung
Hausanschrift
Am Kaiserkai 1, 20457 Hamburg
Telefon
040 / 361226413
Telefax
040 / 361226430
Mitarbeiter
Ansprechpartner
Frau Tina Wehowski
Telefon
040 / 361226413
Telefax
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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 25.01.2019

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