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Pharmazie

Friedrich-Schiller-Universität Jena Jan-Peter Kasper/FSU Friedrich-Schiller-Universität Jena (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)

Pharmazie, Diplom

Studienort, Standort
Jena
Internetseite
Abschluss
Diplom
Abschlussgrad
Diplom-Pharmazeut
Zielgruppe
Absolventen mit einem Abschluss eines Studiums in Pharmazie von vier Jahren
Regelstudienzeit
2 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Teilzeitstudium; Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Das Diplomverfahren ist eine über die Festlegung der Approbationsordnung für Apotheker hinausgehende Hochschulprüfung am Institut für Pharmazie der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät, durch die der Absolvent seine Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten nachweisen soll.

Was ist "Pharmazie"?

Pharmazie (von griech. φάρμακον pharmakon „Heilmittel, Gift, Zaubermittel“) oder Pharmazeutik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der Beschaffenheit, Wirkung, Entwicklung, Prüfung, Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln befasst. Die Pharmazie vereint dabei Aspekte aus verschiedenen Naturwissenschaften, vor allem aus der Chemie, Biologie und Physik, mit medizinischen Themen.

Pharmazeuten sind Personen, die das zweite Staatsexamen des Pharmaziestudiums bestanden haben. Nach einem anschließenden Pharmaziepraktikum (Praktisches Jahr) und der Approbation dürfen sie den Beruf des Apothekers ausüben.

Pharmaforschung findet sowohl in Pharmaunternehmen als auch an Universitäten statt. Bevor neue Arzneimittel ihren Weg in die Apotheken und Krankenhausapotheken finden, müssen sie von Arzneimittelbehörden zugelassen werden (Arzneimittelzulassung).

Die moderne Pharmazie gliedert sich in folgende Bereiche:

Die Pharmazeutische Chemie (neuerdings auch in Anlehnung an den englischen Ausdruck Medizinische Chemie genannt) umfasst die Lehre von der chemischen Struktur (und deren Beziehung zur Wirkung), Synthese, Eigenschaften, Stabilität und Analytik (Identität, Reinheit, Gehalt) von Wirk- und Hilfsstoffen, sowie Schadstoffen.
Die Pharmazeutische Biologie (früher Pharmakognosie) beschäftigt sich mit den biologischen Grundlagen der Pharmazie, der Nutzung von biologischen Quellen – etwa Arzneipflanzen, Drogen, mit ihren Inhaltsstoffen – für die Entwicklung wirksamer Arzneimittel. In den letzten Jahren wurde das Themengebiet um molekularbiologische Grundlagen und gentechnisch hergestellte Arzneistoffe erweitert.
Die Pharmazeutische Technologie (früher Galenik oder Arzneiformenlehre) ist die Lehre von der Darreichungsform, d. h., sie beschäftigt sich mit der Herstellung von Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Säften usw. Hierbei ist die Interaktion des Wirkstoffes mit den verwendeten Hilfsstoffen, z. B. beim Pressen von Tabletten, von Bedeutung. Von großer Bedeutung sind dabei auch physikalische Gesetze, die den bei Herstellung, Stabilisierung und Prüfung von Arzneimitteln angewendeten Maßnahmen zugrunde liegen.
Die Pharmakologie und Toxikologie umfasst Physiologie und Pathophysiologie sowie die Wirkung von Arzneistoffen und Giften im menschlichen Körper.
Die Klinische Pharmazie (seit 2001 Prüfungsfach an deutschen Universitäten) soll eine Brücke zwischen Wissenschaft und pharmazeutischer Praxis knüpfen. Obwohl in den USA und Großbritannien schon seit Jahrzehnten etabliert, hatte es die Klinische Pharmazie in Deutschland sehr schwer, sich als pharmazeutische Disziplin zu etablieren. Bei der Klinischen Pharmazie steht im Gegensatz zur Pharmakologie nicht der Wirkstoff, sondern der Patient im Mittelpunkt.
Die Pharmakoepidemiologie und Pharmakoökonomie, welche die epidemiologischen und ökonomischen Aspekte der Arzneimittelanwendung zum Gegenstand haben. In den meisten Prüfungsordnungen der Universitäten mit Ausbildungsangeboten zum Pharmazeuten sind diese Fächer inzwischen obligatorisch, z. B. in der FU Berlin seit 2003.
Die Notfall- und Katastrophenpharmazie beschäftigt sich mit der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in außergewöhnlichen Situationen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Pharmazie, Pharmakologie
Schwerpunkt(e)
Biopharmazie; Geschichte der Pharmazie; Industriepharmazie; Klinische Pharmazie; Pharmakologie und Toxikologie; Pharmazeutische Biologie; Pharmazeutische Chemie; Pharmazeutische/Medizinische Chemie; Technologie

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Abschluss eines Studiums der Pharmazie von vier Jahren mit einer Gesamtnote, die in der Regel mindestens "gut" sein muss
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 08.02.2019
siehe auch www.uni-jena.de/semestertermine.html
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Bitte beachten Sie die unterschiedliche Bewerbungsfristen für Masterstudiengänge: Informationen unter http://www.master.uni-jena.de/Bewerbung/Bewerbungsfristen.html
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bitte beachten Sie die unterschiedliche Bewerbungsfristen für Masterstudiengänge: Informationen unter http://www.master.uni-jena.de/Bewerbung/Bewerbungsfristen.html
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
bei Hochschule erfragen
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
bei Hochschule erfragen
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
bei Hochschule erfragen (abhängig von Zulassungsbeschränkung ja/nein)

Kontakt/Ansprechpartner

Fakultät für Biowissenschaften
Hausanschrift
Fürstengraben 26, 07743 Jena
Telefon
03641 / 94 90 10
Telefax
03641 /
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Frau Döhler

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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