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Slawische Sprachen, Literaturen und Kulturen, Master of Arts

  • Hochschule: Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Studienort, Standort: Jena
  • Abschluss: Master of Arts, Master of Arts
  • Zielgruppe: Der Studiengang richtet sich an Absolventen und Absolventinnen mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in Studiengängen aus dem Bereich der Slawistik, Südosteuropastudien, Kaukasiologie, Geschichte, Politikwissenschaft oder eines, einem Bachelorstudium im Umfang von 180 Credits gleichwertigen und fachlich einschlägigen Studiums an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule im In- oder Ausland.
  • Semesterstart: Start: SommersemesterStart: Wintersemester Sommer- und Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Mastertyp nach Kultusministerkonferenz: konsekutiv
  • Studienformen: Vollzeitstudium; Teilzeitstudium
  • Hauptunterrichtssprache: Deutsch
  • Weitere Informationen: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Slawische Sprachen, Literaturen und Kulturen, Master of Arts

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  • Hochschule: Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Studienort, Standort: Jena
  • Abschluss: Master of Arts, Master of Arts
  • Zielgruppe: Der Studiengang richtet sich an Absolventen und Absolventinnen mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in Studiengängen aus dem Bereich der Slawistik, Südosteuropastudien, Kaukasiologie, Geschichte, Politikwissenschaft oder eines, einem Bachelorstudium im Umfang von 180 Credits gleichwertigen und fachlich einschlägigen Studiums an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule im In- oder Ausland.
  • Semesterstart: Start: SommersemesterStart: Wintersemester Sommer- und Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Mastertyp nach Kultusministerkonferenz: konsekutiv
  • Studienformen: Vollzeitstudium; Teilzeitstudium
  • Hauptunterrichtssprache: Deutsch
  • Weitere Informationen: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die slawischen Sprachen (auch slavisch) bilden einen Hauptzweig der indogermanischen Sprachen. Man unterscheidet gewöhnlich zwischen Ostslawisch, Westslawisch und Südslawisch.Etwa 300 Millionen Menschen sprechen eine der rund 20 slawischen Sprachen als Muttersprache; 400 Millionen inklusive Zweitsprechern. Die mit Abstand sprecherreichste slawische Sprache ist das Russische mit rund 145 Millionen Muttersprachlern. Weitere bedeutende slawische Sprachen sind Polnisch und Ukrainisch (jeweils etwa 50 Millionen Sprecher). Fast alle größeren slawischen Sprachen sind Nationalsprachen ihrer Länder.
Die Wissenschaft von den slawischen Sprachen, Literaturen und Kulturen heißt Slawistik.

Der slawische Sprachzweig ist innerhalb des Indogermanischen am nächsten mit dem Baltischen verwandt (vgl. Balto-Slawische Hypothese), was ausnahmslos durch sämtliche lexikostatistischen und glottochronologischen Berechnungen gestützt wird.

Der weitverbreitetsten Hypothese nach sind die slawischen Sprachen aus einer gemeinsamen Protosprache entstanden, die als Urslawisch oder Protoslawisch bezeichnet wird und die der ältesten bekannten slawischen Schriftsprache, dem Altkirchenslawischen, zeitlich am nächsten kommt. Die drei Hauptzweige (Ost-, West- und Südslawisch) haben sich wahrscheinlich in der Mitte des 1. Jahrtausends n. Chr. aus dem Urslawischen entwickelt, danach kam es durch weitere Wanderungen zur Ausbildung der heutigen Sprachvielfalt. Große Bedeutung bei der Ausformung des Slawischen aus dem Indogermanischen haben die Lautprozesse der Palatalisierung und der Tendenz zur steigenden Silbensonorität.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Slavistik
  • Schwerpunkt(e)
    Ethnologie; Geschichte; Kulturstudien Osteuropas; Literaturwissenschaft; Ostslawistik; Politik; Russisch; Sprachwissenschaft; Südslawistik bzw. Südosteuropastudien
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    Sommer- und Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Der Studiengang Slawische Sprachen untergliedert sich in drei Studienprofile, für die unterschiedliche fachliche Voraussetzungen nachzuweisen sind. Fachliche Voraussetzung für das Studienprofil "Slawistik - Ost" ist der Nachweis von Studienleistungen im Bereich Ostslawistik im Umfang von mindestens 60 Leistungspunkten und Kenntnisse in Russisch auf dem Niveau B1 sowie Kenntnisse einer weiteren slawischen Sprache auf dem Niveau A2. Letztere kann auch studienbegleitend bis zum Beginn des 3. Semesters erworben werden. Fachliche Voraussetzung für das Studienprofil "Slawistik - Süd" ist der Nachweis von Studienleistungen im Bereich Südslawistik oder Südosteuropastudien im Umfang von mindestens 60 Leistungspunkten und Kenntnisse in Russisch auf dem Niveau A2 sowie Kenntnisse einer südslawischen Sprache auf dem Niveau B2. Beide Sprachen können auch studienbegleitend bis zum Beginn des 3. Semesters erworben werden. Fachliche Voraussetzung für das Studium im Profil Kulturstudien Osteuropas sind Studienleistungen im Bereich der Slawistik, Geschichte, Politikwissenschaft, Kulturmanagement oder Kaukasiologie im Umfang von 60 Leistungspunkten und Kenntnisse in Russisch auf dem Niveau B1 sowie Kenntnisse einer zweiten Sprache (sofern nicht Georgisch) auf dem Niveau A2. Beide Sprachen können auch studienbegleitend bis zum Beginn des 3. Semesters erworben werden. In jedem Fall wird ein Studienabschluss vorausgesetzt, der mindestens mit der Gesamtnote "gut" bewertet wurde. Ausländische Studienbewerber müssen Deutschkenntnisse auf dem Niveau der DSH-Prüfung (Stufe 2), dem TestDaF (TDN 4) oder ein anerkanntes Äquivalent nachweisen.
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
  • Vorlesungszeit
    18.10.2021 - 11.02.2022
    siehe auch www.uni-jena.de/semestertermine.html
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    15.06.2021 - 31.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    15.06.2021 - 15.09.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    15.06.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    15.06.2021 - 31.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 17.04.2021
Tilo Straube
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