Hochschulkarte

Public Management & Governance

Hochschule Nordhausen HOCHSCHULE NORDHAUSEN Hochschule Nordhausen (Foto: HOCHSCHULE NORDHAUSEN)

Public Management & Governance, Master

Studienort, Standort
Nordhausen
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Zielgruppe
Bewerber/-innen mit qualifiziertem Abschluss (mind. Note 2,2 oder ECTS-Grade ?B? oder Nachweis der Zugehörigkeit zu den besten 35% der Absolventen/-innen) eines ersten berufsqualifizierenden Studiums mit Zugang zum gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst im Umfang von mindestens 210 ECTS-Credits oder eines nach Inhalt, Umfang und Ausrichtung vergleichbaren Studiums und \ Bewerber mit qualifiziertem Abschluss (Note 2,2 oder ECTS-Grade ?B? oder Nachweis der Zugehörigkeit zu den besten 35% der Absolventen/-innen) eines geeigneten ersten berufsqualifizierenden wirtschafts-, verwaltungs-, rechts- oder sozialwissenschaftlichen Studiums im Umfang von mindestens 180 ECTS-Credits unter der Auflage, dass die zur Erreichung von 210 ECTS-Credits fehlenden Module aus Bachelorstudiengängen nachgeholt werden (Brückenmodule)
Regelstudienzeit
3 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Governance"?

Governance (von französisch gouverner, „verwalten, leiten, erziehen“, aus lateinisch gubernare; gleichbedeutend griechisch κυβερνάω bzw. κυβερνῶ (kontr.) / kybernáo bzw. kybernō: das Steuerruder führen) – oft übersetzt als Regierungs-, Amts- bzw. Unternehmensführung –, auch Lenkungsform, bezeichnet allgemein das Steuerungs- und Regelungssystem im Sinn von Strukturen (Aufbau- und Ablauforganisation) einer politisch-gesellschaftlichen Einheit wie Staat, Verwaltung, Gemeinde, privater oder öffentlicher Organisation. Häufig wird es auch im Sinne von Steuerung oder Regelung einer jeglichen Organisation (etwa einer Gesellschaft oder eines Betriebes) verwendet. Der Begriff governance wird häufig unscharf verwendet.

Für den aus dem Französischen kommenden Begriff (Gouvernance) gibt es keine deutsche Entsprechung. Bisherige Eindeutschungsversuche wie „Gouvernanz“ haben sich nicht durchgesetzt, jedoch bietet sich der Begriff Lenkungsformen an. Im politischen Umfeld ist der Ausdruck alternativ zum Begriff Government (Regierung) entstanden und soll ausdrücken, dass innerhalb der jeweiligen politisch-gesellschaftlichen Einheit Steuerung und Regelung nicht nur vom Staat („Erster Sektor“), sondern auch von der Privatwirtschaft („Zweiter Sektor“) und vom „Dritten Sektor“ (Vereine, Verbände, Interessenvertretungen) durchgeführt werden. Unter Corporate Governance versteht man die Kontroll- und Steuerungsstruktur innerhalb, gelegentlich – bezüglich rechtlicher Regelungen – auch außerhalb privatwirtschaftlicher Unternehmen.

In der staats- bzw. politikwissenschaftlichen, aber auch in der organisationssoziologischen bzw. betriebswirtschaftlichen Diskussion kennzeichnet der Begriff oftmals zugleich die Abkehr von vornehmend auf „imperative Steuerung“ (engl.: command and control) ausgerichteten Strukturen. Vielmehr sollen, unter Rückgriff auf Elemente der Eigenverantwortung, die zu steuernden Organisationen, Einheiten oder Einzelakteure eine aktive Rolle in der Bewältigung der jeweiligen Aufgaben bzw. Herausforderungen einnehmen. Zusätzlich beinhaltet der Begriff Governance häufig auch Formen der Kooperation mehrerer Akteure.

Governance bezieht sich auf die jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen und beinhaltet sowohl materielle Vorgaben als auch prozedurale Elemente (Transparenz, Berichtspflichten, Kooperationsanforderungen; allgemein: Information, Kommunikation und Kooperation – IK&K, paradigmatisch ausgebildet etwa in der REACH-Verordnung). Governance zielt darauf ab, das Management einer Organisation bzw. einer politischen oder gesellschaftlichen Einheit im Sinne einer besseren Zielerreichung zu verbessern.

Allerdings wird – rein empirisch – das Wort Governance häufig nicht im hier definierten Sinne, sondern als modische Alternative zu Government (Regierung) verwendet. In gewissen Begriffsverständnissen wird „Governance“ sogar nur dann verwendet, wenn gerade nicht der Staat (= Government). sondern private Stakeholder Steuerungswirkung entwickeln. Eine integrative Beurteilung bezieht sämtliche Akteure ein, wobei – je nach Gegenstand und Sachlage – den einen eine höhere, anderen eine geringere Priorität eingeräumt werden muss.

Dementsprechend unterscheidet man zwischen einem eng- und einem weitgefassten Governance-Begriff. Der enggefasste Begriff steht in Abgrenzung zu „Government“ (Regierung) und betont das Zusammenwirken von staatlicher und privater Seite, während der weitgefasste Governance-Begriff jegliche Art politischer Regelung mit dem Ziel des „Managements von Interdependenzen“ (Benz) – von einseitiger staatlicher Lenkung über kooperative Formen der Verhandlung bis hin zur gesellschaftlichen Selbststeuerung – umfasst. Klassischerweise werden die Lenkungsstrukturen Hierarchie, Gemeinschaften, Markt und Netzwerk, welche in unterschiedlichen Formen auftreten und kombiniert werden können, unterschieden. Ferner werden alle möglichen Regelsysteme, welche die Entscheidungsorganisation festlegen, als Governance-Mechanismen bezeichnet. Im Zusammenhang mit dem Europäischen Integrationsprozess wurden weitere Lenkungsstrukturen entwickelt, die in der Forschung auch unter New Governance geführt werden.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Betriebswirtschaftslehre; Public Management, Sozialmanagement; Verwaltungswissenschaft
Schwerpunkt(e)
Organisation und Führung; Public Governance; Public Management

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
qualifizierter Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden Studiums nach Studienordnung § 3 (4) und (5) und (6)
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
08.10.2018 - 02.02.2019
Das Semester läuft verwaltungsrechtlich vom 01.10.2018 - 31.03.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.05.2018 - 15.07.2018
Die Bewerbungsfristen für die Masterstudiengänge können auf der Hochschulseite unter https://www.hs-nordhausen.de/bewerbung/faq/ nachgelesen werden.
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.05.2018 - 30.09.2018
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Die Einschreibtermine werden im Zulassungsbescheid mitgeteilt
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
11.06.2018 - 06.07.2018
Die Rückmeldezeiten sind in den Semesterterminen unter https://www.hs-nordhausen.de/studium-lehre/semestertermine/ veröffentlicht
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Die Einschreibtermine werden im Zulassungsbescheid mitgeteilt
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Hochschule Nordhausen\ \ Studien-Service-Zentrum
Hausanschrift
Weinberghof 4, 99734 Nordhausen
Telefon
03631 / 420 541
Telefax
03631 / 420 814
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Prof. Dr. Stefan Zahradnik

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

Studentenservice

Den gesamten Studentenservice findest du hier!

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung