Sowohl Intelligenz als auch Interesse beeinflussen maßgeblich den Lernerfolg von Schülern (Foto: Syda Productions/Shutterstock.com) Sowohl Intelligenz als auch Interesse beeinflussen maßgeblich den Lernerfolg von Schülern (Foto: Syda Productions/Shutterstock.com)
Schüler-Studie

Intelligenz und Interesse führen zu Lernerfolg

Wer schlauer ist, schreibt bessere Noten? Nicht unbedingt. Laut einer aktuellen Studie des GESIS - Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften hat Lernerfolg sowohl mit Intelligenz als auch mit Interesse zu tun. Den größten Lernerfolg erzielen den Ergebnissen der Psychologen zufolge Schüler, die gleichzeitig intelligent und interessiert sind. Intelligenz und Interesse befruchten sich gegenseitig, heißt es in der Pressemitteilung des Instituts.

Interesse ist das Wichtigste

Rund 4.500 Schülerinnen und Schüler der fünten bis siebten Klasse aus ganz Deutschland nahmen im Rahmen der Untersuchung jeweils an einem umfassenden Test ihrer Lese- und ihrer mathematischen Kompetenz teil. Zuvor wurde ihre Intelligenz getestet und sie wurden zu ihrem Interesse an Lesen und Mathematik befragt. Es stellte sich heraus, dass hohes Interesse eine niedrigere Intelligenz zwar nicht ganz ausgleichen konnte, die Schüler aber dennoch davon profitierten. Eine hohe Intelligenz hingegen konnte mangelndes Interesse nicht wettmachen. Daher ist es lohnenswert, das Interesse von Schülern zu fördern. Denn dieses sei im Vergleich zur Intelligenz auch in der Jugend noch vergleichsweise einfach zu beeinflussen, so Dr. Clemens Lechner.
 

[PA]

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