Die Schüler schlüpfen in der Simulation in die Rolle eines Handwerkers (Foto: Pressmaster / Shutterstock.com) Die Schüler schlüpfen in der Simulation in die Rolle eines Handwerkers (Foto: Pressmaster / Shutterstock.com)
Wirtschaftssimulation

Schüler leiten virtuell einen Handwerksbetrieb

Spielerisch lernen, wie man ein Unternehmen führt: Genau das vermittelt die Wirtschaftssimulation "MeisterPOWER", die an mehreren Schulen zum Einsatz kommt. Die browserbasierte Lernsoftware bringt Schülern und Schülerinnen der Sekundarstufe I an allgemeinbildenden Schulen das Berufsleben im Handwerk näher. Dabei liegt der Fokus vor allem auf einer gut geplanten Unternehmensführung.

Trailer zu "MeisterPOWER"

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Die Schüler schlüpfen in die Rolle eines selbstständigen Handwerkers, ob Mechaniker, Zimmerer oder Elektroniker. Nun lernen sie spielerisch die Abläufe in einem Unternehmen kennen. Wichtig ist dabei besonders die finanzielle Lage des eigenen Betriebs. Aufträge müssen an Land gezogen, Kredite aufgenommen und Angebote kalkuliert werden. Der Blick aufs gesamte Unternehmen und alle Strukturen dahinter soll immer beibehalten werden. Damit sollen Schüler schon früh an betriebswirtschaftliche Vorgänge und Zusammenhänge herangeführt werden. Das Game soll bei der Berufsorientierung helfen.

Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) hat die Entwicklung des Lernspiels in Auftrag gegeben. An vielen baden-württembergischen Schulen wird die Simulation im relativ neuen Schulfach "Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung" gespielt. Beim Deutschen Computerspielpreis gehörte "MeisterPOWER" in diesem Jahr sogar zu den Nominierten in der Kategorie "Serious Games". Bei den Schülern scheint das Spiel auch gut anzukommen: Die Verantwortlichen sprechen von einer sehr positiven Resonanz.
 

[PA]

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