50 Menschen starben, als ein schwer bewaffneter Mann in einem Nachtclub in Florida auf das Publikum feuerte (Bild: Carla Nichiata/Shutterstock.com)Hillary Clinton ist die designierte Präsidentschaftskandidatin der Demokraten. Zum ersten Mal setzte sich in den USA eine Frau als Spitzenkandidatin eine der großen Parteien durch (Foto: <a href="http://www.shutterstock.com/gallery-4149133p1.html?cr=00&pl=edit-00">Krista Kennell</a> / <a href="http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00">Shutterstock.com</a>)Wie willkommen sind Flüchtlinge? Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Ergebnisse einer internationalen Umfrage veröffentlicht (Foto: <a href="http://www.shutterstock.com/gallery-1595060p1.html?cr=00&pl=edit-00">Alexandre Rotenberg</a> / <a href="http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00">Shutterstock.com</a>)Bald wird es in Deutschland mehr offene WLAN-Netze geben (Foto: Georgejmclittle/Shutterstock.com)Donald Trump wird nach seinem Sieg bei den Vorwahlen in Indiana aller Voraussicht nach der Präsidentschaftskandidat der Repubikaner (Foto: <a href="http://www.shutterstock.com/gallery-4149133p1.html?cr=00&pl=edit-00">Krista Kennell</a> / <a href="http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00">Shutterstock.com</a>)Ein Richter in Brasilien hat eine dreitägige Whats-App-Blockade angeordnet. Er will damit die Herausgabe von Chat-Protokollen erwirken (Foto: Public Address)Die Staatsanwaltschaft will Jan Böhmermann vom "Neo Magazin Royale" anhören (Foto: Public Address)

Nach "Brexit"-Votum

Premierminister Cameron tritt zurück

published: 24.06.2016

Nach der Niederlage der EU-Befürworter im Referendum hat Premierminister David Cameron seinen Rücktritt als Regierungschef angekündigt (Foto: Public Address) Nach der Niederlage der EU-Befürworter im Referendum hat Premierminister David Cameron seinen Rücktritt als Regierungschef angekündigt (Foto: Public Address)

Europa ist schockiert, Pfund und Euro stürzen ab und die Börsen gehen auf Talfahrt. Nach dem knappen Sieg der Brexit-Befürworter im Referendum des Vereinigten Königreichs setzen jetzt die Konsequenzen ein. Premierminister David Cameron kündigte am Morgen seinen Rücktritt für Oktober an. Der Konservative hatte für einen Verbleib seines Landes in der Europäischen Union geworben. In seiner Ansprache vor der Downing Street 10 sagte der 49-Jährige, der Wille der Mehrheit für den Austritt werde respektiert. Er denke jedoch nicht, dass er der richtige sei, die Austrittsverhandlungen zu führen. Diese solle sein Nachfolger leiten. "Das Land braucht eine neue Führung", so Cameron.


Laut vorläufigem Endergebnis hatten sich die EU-Gegner in der Abstimmung am Donnerstag mit 51,9 Prozent gegen die "Remain"-Fraktion (48,1 Prozent) durchgesetzt. Regional fiel das Votum sehr unterschiedlich aus: In Schottland, Nordirland und Englands Hauptstadt London stimmten die Menschen mehrheitlich für den Verbleib in der EU. Wales und weite Teile Englands waren dagegen Hochburgen der "Leave"-Wähler. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 Prozent.


Bundeskanzlerin Angela Merkel rief in einer ersten Stellungnahme zu Ruhe und Besonnenheit auf. Es dürfe jetzt keine schnellen Schlüsse geben, sagte sie in Berlin. In Brüssel sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk nach einem Krisentreffen, nun sei nicht der Augenblick für hysterische Reaktionen. Man sei entschlossen, die Einheit der Union mit den 27 verbliebenen Mitgliedern zu wahren. Beim EU-Gipfel in der nächsten Woche in Brüssel wollen sich die 27 erstmalig ohne Großbritannien beraten.



[PA]

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