Bundestagswahl

Gauland will "Merkel jagen"

published: 25.09.2017

Die rechtspopulistische Partei AfD zieht als drittstärkste Fraktion in den neuen Bundestag ein. Spitzenkandidat Alexander Gauland kündigte am Wahlabend an, "Frau Merkel jagen" zu wollen (Foto: Public Address) Die rechtspopulistische Partei AfD zieht als drittstärkste Fraktion in den neuen Bundestag ein. Spitzenkandidat Alexander Gauland kündigte am Wahlabend an, "Frau Merkel jagen" zu wollen (Foto: Public Address)

Bei der Bundestagswahl 2017 haben die Parteien der Großen Koaltion ein herbe Schlappe einstecken müssen. CSU und CDU verloren laut vorläufigem amtlichen Endergebnis zusammen 8,6 Prozentpunkte, die SPD 5,6. Die Union blieb mit 33 Prozent stärkste Partei, die SPD rutschte auf 20,5 Prozent ab. Die rechtspopulistische AfD zieht mit 12,6 Prozent der Stimmen ins neue Parlament ein. Die FDP erreichte mit 10,7 ein gutes Ergebnis und ist nun wieder im Bundestag vertreten. Die Linke (9,2) und Bündnis 90/Die Grünen legten (8,9) beide leicht zu.
 

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Die SPD um Spitzenkandidat Martin Schulz verkündete direkt nach Bekanntgabe der ersten Zahlen, dass sie für eine Koalition in der neuen Legislaturperiode nicht mehr zur Verfügung stehe. Neben der Großen Koalition ist eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Bündnis 90/Die Grünen denkbar.
 

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Am Montagmorgen wurde klar, dass AfD-Chefin Frauke Petry der neuen Fraktion ihrer Partei im Bundestag nicht angehören will. Das kündigte sie am Tag nach der Bundestagswahl in Berlin an. Im Anschluss verließ sie die gemeinsame Pressekonferenz mit der Parteispitze. Petry hatte ihren Wahlkreis in Sachsen als Direktkandidatin gewonnen. AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland sorgte derweil mit seinen Äußerungen am Wahlabend für Befremden. Vor Anhängern sagte er, seine Partei werde "Frau Merkel jagen". "Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen!", rief er unter johlendem Beifall.
 

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[PA]

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