Nach der Bayern-Wahl

Konservative Koalition wahrscheinlich

published: 15.10.2018

Bei der Landtagswahl in Bayern haben die bislang großen Parteien erhebliche Wählereinbußen hinnehmen müssen (Foto: Jan-Timo Schaube/Public Address) Bei der Landtagswahl in Bayern haben die bislang großen Parteien erhebliche Wählereinbußen hinnehmen müssen (Foto: Jan-Timo Schaube/Public Address)

Die großen Volksparteien sind von den Wählern bei der Landtagswahl in Bayern abgestraft worden. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kommt die zuvor allein regierende CSU nur noch auf 37,2 Prozent der Wählerstimmen. Dies entspricht einem Verlust von 10,4 Prozentpunkten. Die SPD verlor sogar 10,9 Punkte und kommt nur noch auf 9,7 Prozent. Damit ist sie nur noch die fünftstärkste Partei im Freistaat. Die Freien Wähler legten um 2,6 Prozentpunkte zu, freuen sich über 11,6 Prozent der Stimmen. Damit sind sie die drittstärkste Partei. Die Grünen haben 8.9 Prozentpunkte hinzugewonnen und stellen mit 17,5 Prozent und 38 Sitzen zukünftig die zweitstärkte Fraktion im Landtag. Die AfD erreichte aus dem Stand 10,2 Prozent und landete damit vor der SPD. Der FDP gelang mit 5,1 Prozent knapp der Sprung über die 5-Prozent-Hürde. Die Linke scheiterte mit 3,2 Prozent.
 

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Was nun? Rechnerisch möglich sind verschiedene Koalitionen unter Führung der CSU: Das wahrscheinlichste Bündnis ist das mit den Freien Wählern. Jedoch hätte die CSU auch zusammen mit den Grünen, der AfD oder der SPD eine Mehrheit im Landtag.
 

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Das Echo der Wahl in Bayern schallt auch in der Hauptstadt Berlin laut nach: Stellen die Parteien der Großen Koalition doch deutliche Wahlverlierer dar. Bislang gibt es keine personellen Konsequenzen. CSU-Parteichef Horst Seehofer will offenbar im Amt bleiben. "Ich führe auch heute keine Personaldiskussionen über mich", sagte Seehofer laut "Spiegel.de" am Tag nach der Wahl.
 

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In zwei Wochen steht die nächste Landtagswahl an: Dann wird in Hessen gewählt. Laut den Umfragen schwankt die CDU dort zwischen 31 bis 33 Prozent, die SPD pendelt zwischen 23 und 26 Prozent, die Grünen liegen zwischen 12 und 14 Prozent, die AfD kommt auf 10 bis 15 Prozent, FDP und Linke stehen bei 7 bis 8 Prozent.
 

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Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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