Wahlen

Enges Rennen um die US-Präsidentschaft

published: 04.11.2020

Donald Trump (l.) und Joe Biden kämpfen um die Präsidentschaft der USA (Foto: Stratos Brilakis / Shutterstock.com) Donald Trump (l.) und Joe Biden kämpfen um die Präsidentschaft der USA (Foto: Stratos Brilakis / Shutterstock.com)

Es fühlt sich ähnlich an wie 2016: Die Präsidentschaftswahlen in den USA sind keine klare Sache. Die Umfragen sahen den Demokraten Joe Biden deutlich vor dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump - doch nach Auszählung vieler Wählerstimmen ist die US-Wahl weiterhin offen. Beide Kandidaten haben noch eine Chance auf den Sieg, auch wenn sich Trump bereits zum Gewinner erklärte.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Trump hat bislang unter anderem die umkämpften Bundesstaaten Florida und Texas, Iowa und Ohio gewonnen. Biden siegte in Minnesota und Arizona. Keiner der beiden schaffte es bislang, die Mehrheit des Electoral College, dem entscheidenden Gremium der Wahlleute, auf sich zu vereinen. 270 Stimmen im Electoral College sind dafür nötig. Es verdichten sich die Anzeichen, dass wie bereits 2016 die Bundesstaaten Michigan und Wisconsin im mittleren Westen und Pennsylvania ausschlaggebend sein könnten.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Die Demokraten hatten sich mehr erhofft: In Florida führte der Ex-Vizepräsident unter Barack Obama in den Umfragen bis zuletzt. Ein Sieg dort hätte seinen Weg zu einer Mehrheit der Wahlleute deutlich einfacher gemacht. Aber Trump fuhr in Florida einen deutlichen Sieg ein - höher sogar als zuvor gegen Hillary Clinton. Ein Hoffnungsschimmer bleibt allerdings: Anders als 2016 gab es in Arizona einen Erfolg für die Demokraten.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Obwohl noch kein Wahlsieger feststeht und in vielen Schlüsselstaaten noch ausgezählt wird, erklärte sich Trump in einem historisch beispiellosen Schritt bereits zum Gewinner. "Offen gesagt, wir haben diese Wahl gewonnen", sagt er vor Anhängern in Washington. Der 74-Jährige kündigte an, eine weitere Auszählung der Stimmen vom Obersten Gericht stoppen zu lassen. Der Fortgang der Wahl sei "Betrug am amerikanischen Volk" und eine "Peinlichkeit für unser Land". Damit könnte die Befürchtung von Wahlbeobachtern und Experten wahr werden, dass die USA auf eine Verfassungskrise zusteuern.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

Mehr

Lockdown bis Ende Januar verlängert
Aromatische Elisen-Lebkuchen
Warum verzichtet Franziska Giffey auf ihren Doktortitel?

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung