Rap-Newcomerin

Kitty Kat mit "Pink Mafia"

published: 23.03.2011

Kitty Kat heißt mit bürgerlichem Namen Katharina Löwel  (Foto: Universal) Kitty Kat heißt mit bürgerlichem Namen Katharina Löwel (Foto: Universal)

Es gibt zu wenig Frauen im HipHop - und viel zu wenig Rapperinnen. Das findet auch Kitty Kat. Gerade ist das Album "Pink Mafia" der deutschen Rapperin erschienen. Es ist ein poppiges HipHop-Werk, das sogar einen Gastbeitrag von Soulstar Xavier Naidoo enthält. Für die Beats zuständig war der Berliner Produzent Kraans de Lutin, der in der Vergangenheit u.a. mit Culcha Candela zusammenarbeitete. Auf "Pink Mafia" findet sich auch die Electro-beeinflusste Single "Fliegen üben", die die Ost-Berlinerin zusammen mit Megaloh aufnahm.

Ein langer Weg

Seit ihrer Jugend nahm Kitty Kat Einflüsse von Salt-N-Pepa über Cypress Hill und Snoop Doggy Dogg bis hin zu Missy Elliott, Eve und Lil' Kim in sich auf. Seit fünf Jahren versucht die heute 29-Jährige nun, in Deutschland durchzustarten. "Seit Sabrina Setlur hatte es in Deutschland keine wirklich erfolgreiche Rapperin mehr gegeben. Also habe ich 2003 meine Sachen gepackt und bin nach Berlin gezogen. Ich hatte ja nichts zu verlieren", erzählt die Musikerin in der Presseinfo der Plattenfirma.

Es war dann ausgerechnet HipHop-Rüpel Sido, der Kitty Kat entdeckte: Sie bekam einen Vertrag beim Label Aggro Berlin. Auf allen Veröffentlichungen der schlagzeilenträchtigen männlichen Labelkollegen war auch sie vertreten. Später wechselte Kitty zu Universal, wo 2009 ihr Debütalbum "Miyo" erschien. Nun hat sie sich mit dem Nachfolger "Pink Mafia" zurückgemeldet.

[PA]

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