Fernsehen

"ZDF-Theaterkanal" wird "ZDFkultur"

published: 03.05.2011

Am 7. Mai geht ZDFkultur auf Sendung (ZDF/Corporate Design)Am 7. Mai geht ZDFkultur auf Sendung (ZDF/Corporate Design)

Als "Versöhnung zwischen Feuilleton und Popkultur" hat ZDF-Intendant Markus Schächter den Start des neu formierten Digitalkanals ZDFkultur am 7. Mai 2011 angekündigt. Der bisherige ZDF-Theaterkanal öffne sich für einen Kulturbegriff, der das Lebensgefühl der Gesellschaft heute widerspiegle. "Die verschiedenen künstlerischen Genres sind für ihre Anhänger längst keine Frage des Alters mehr", sagte Schächter vor Journalisten in Hamburg. Das Leben als Bühne, als subjektive Inszenierung, dies sei der Blickwinkel des Kulturkanals, der den Homo Ludens, den spielerischen Menschen, in all seinen kreativen Facetten wahrnehme. Schächter: "Wir werden das Spiel in jeder Form darstellen, das Singspiel wie das Gesellschaftsspiel, den Spielmannszug wie die Metal Band, das Theaterspiel wie das Computerspiel." Die Popgeneration der 60er und 70er Jahre solle im neuen Kulturkanal gleichberechtigt eine Heimat finden neben der gerade erst nachwachsenden Generation der elektronischen Poparts.

Zehn Musikfestivals

Neue Sendereihen über Kulturmacher und Pixelmacher, Theatermacher und Musikmacher seien für die Fernsehmacher eine tägliche spielerische Auseinandersetzung mit dem Medium. Moderne Musikformen sollen im Programm von ZDFkultur eine prägende Rolle spielen. Dabei soll es weniger um Charts und Mainstream als vielmehr um Club- und Szenetrends gehen. Besonders auffällig ist die Live-Übertragung von zehn Musikfestivals - darunter Hurricane, Glastonbury, Roskilde, splash und Wacken - mit Bands aus Rock, Indie-Pop, HipHop und Metal. ZDFkultur geht dazu jeweils am Samstagabend von 20 bis 24 Uhr auf Sendung, berichtet live von der Bühne und zeigt die Highlights der jeweiligen Festivals in der Folgewoche von Montag bis Freitag zwischen 18 und 20 Uhr.

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