Hirnforschung

Scham und Schmerzen liegen eng beieinander

published: 15.05.2011

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Egal ob sich eine Person für das Verhalten von jemandem schämt oder ob sie Schmerzen erleidet: Im Gehirn werden die gleichen Areale aktiviert. Das haben Forscher der Philipps-Universität in Marburg nun in einer Studien herausgefunden. Die Forscher entdecken, dass das sogenannte "Fremdschämen" ähnlich im Hirn verarbeitet wird, wie körperlicher Schmerz. Dazu untersuchten sie ihre Probanden mit einem Magnetresonanztomograf (MRT)und ließen sie zusätzlich Fragebögen ausfüllen.

Bei den Befragungen stellte sich heraus, dass sich das Gefühl der Scham unabhängig davon einstellte, ob sich die Person, die mit ihrem Verhalten negativ auffiel, selbst blamiert fühlte. Auch bei der MRT-Untersuchung, bei der die Probanden Video-Szenen anschauten, in der sich ein Person blamierte, kam ein ähnliches Ergebnis heraus, schrieben die Forscher in der Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "PLoS One".

[TK]

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