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Studenten-Proteste in Hamburg

Uni-Präsident demonstriert mit

published: 08.06.2011

In Hamburg protestierten Tausende Menschen gegen Kürzungen im Wissenschaftsbereich (Foto: Public Address) In Hamburg protestierten Tausende Menschen gegen Kürzungen im Wissenschaftsbereich (Foto: Public Address)

Gegen geplante Gelder-Kürzungen im Wissenschaftsbereich gingen am Dienstag, 7. Juni, etwa 7500 Menschen in Hamburg auf die Straßen. Sie zogen mit Transparenten in einem Sternmarsch durch die Innenstadt und veranstalteten einen Sitzstreik nahe der Binnenalster. Selbst Universitätspräsident Dieter Lenzen unterstützte die Proteste persönlich und nahm an der Ecke Jungfernstieg/Ballindamm auf dem Pflaster Platz. Die Demonstranten verwehrten sich dagegen, dass an den Hochschulen 12,7 Millionen Euro eingespart werden sollten.

Mehr Geld für die Hochschulen

Die Demonstranten forderten dagegen, in den nächsten fünf Jahren 80 Millionen mehr für die Hochschulen auszugeben. Studienplätze müssten entsprechend dem wachsenden Bedarf aufgestockt werden. Zudem sollten Bachelor-Studenten bessere Möglichkeiten haben, einen Masterstudiengang zu belegen. Die Teilnehmer setzten sich auch für die sofortige Abschaffung der Studiengebühren ein. Die von SPD-Bürgermeister Olaf Scholz geführte Regierung hatte die Abschaffung der Studiengebühren erst für den Herbst 2012 angekündigt.

Zu den Protesten aufgerufen hatten Studentenvertretungen, die Präsidien der Universität Hamburg, der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und der HafenCity Universität (HCU), der Hochschulsenat der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und weitere Hochschulen.

[PA]

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