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Studie der Universität Stuttgart

Einkaufen gehen fürs Wohlbefinden?

published: 10.07.2011

Shoppen kann echte Glücksgefühle auslösen (Foto: View Apart/shutterstock.com) Shoppen kann echte Glücksgefühle auslösen (Foto: View Apart/shutterstock.com)

Dass Bewegung Körper und Seele guttut, ist bekannt. Aber gilt das nur für den Sport oder können schon kurze, ungeplante und unstrukturierte Alltagsaktivitäten wie Einkaufen zu gehen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren einen positiven Einfluss auf die Stimmung haben? Das untersuchen Wissenschaftler des Instituts für Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Stuttgart im Rahmen einer neuen Studie, wie die Hochschule mitteilte. Weiter fragen die Wissenschaftler, welche Rolle die Intensität und die Art einer Aktivität spielen und wie sich psychische Effekte erklären lassen.

Die auf zwei Jahre angelegte, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 24.000 Euro geförderte Studie unter der Leitung von Dr. Martina Kanning untersucht den Zusammenhang zwischen körperlichen Aktivitäten im Alltag und dem subjektivem Wohlbefinden. Die Wissenschaftler wollen unter anderem die Annahme überprüfen, dass über körperliche Aktivität im Alltag psychologische Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialen Kontakten befriedigt werden, die zu einem verbesserten Wohlbefinden beitragen.

Hierzu befragen sie 200 bis 300 zufällig ausgewählte Menschen mit Wohnsitz in Stuttgart. Diese sollen mit Hilfe eines streichholzschachtelgroßen Bewegungssensors drei Tage lang ihr Bewegungsverhalten aufzeichnen. Während dieser Zeit gehen sie ihren normalen Alltagsaktivitäten nach und beantworten zu unterschiedlichen Zeitpunkten einen Fragebogen, der ihre aktuelle Stimmungslage ermittelt. Die dazu verwendete Methode der Befragung ermöglicht es, wiederholt momentane Zustände lebensnah in der direkten Umwelt der Menschen zu erfassen. Die ausgewählten Personen wurden für wissenschaftliche Zwecke vom Einwohnermeldeamt der Stadt Stuttgart ermittelt und werden in den nächsten Tagen per Post benachrichtigt.

Links

www.uni-stuttgart.de

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