Künstlicher DNA-Baustein

Evolutionsvorgang nachempfunden

published: 20.07.2011

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Die Evolutionstheorie kennt jeder aus dem Biologie-Unterricht. Nun spielten Wissenschaftler eine künstliche Evolution von Bakterien nach. Diese enthielten am Ende einen künstlichen DNA-Baustein (statt Thymin 5-Chloruracil).

Dazu haben sie einen Bakterienstab an eine steigende Menge Chlorucacil gewöhnt. Dabei setzten sich nach circa 1000 Generationen diejenigen Bakterien durch, die sich an diese veränderten Umweltbedingungen anpassten. Sie wiesen ein stark verändertes Erbgut auf. Die internationale Forschergruppe um internationalen Team um Rupert Mutzel von der Freien Universität Berlin erklärte ihre Ergebnisse in der Zeitschrift "Angewandte Chemie".

Die Ergebnisse der Forscher sind wichtig, da sie genutzt werden können, um Methoden zu entwickeln, bestimmte Umweltgifte abzubauen.

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