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Repräsentative Studie

Shooter-Games machen nicht militaristisch

published: 16.08.2011

Nach einer Studie der Universität Hohenheim sind Shooter-Spieler nicht militaristischer als Nicht-Spieler (Foto: Andrey_Popov/shutterstock.com) Nach einer Studie der Universität Hohenheim sind Shooter-Spieler nicht militaristischer als Nicht-Spieler (Foto: Andrey_Popov/shutterstock.com)

Shooter-Spiele sind die Hits der Computerbranche. Oft werden die Anwender dieser Games mit militaristischen Ansichten in Verbindung gebracht. Falsch, wie eine neue Studie der Universität Hohenheim ergab: Ihre Käufer sind nicht militanter als Nichtspieler. Und das, obwohl viele der Spiele auf realen militärischen Konflikten beruhen. Als ausschlaggebend für die Einstellung zum Militär erwiesen sich vielmehr Alter, Bildungsstand und Autoritätshörigkeit von den 5.000 Befragten.

Kein Unterschied zwischen Spielern und Kontrollgruppe

Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Quandt von der Universität Hohenheim führte die groß angelegte Studie durch. Insgesamt befragte sein Forscherteam 5.000 Personen. Darunter befanden sich 4.500 Spieler und eine repräsentative Kontrollgruppe von 500 Nichtspielern. Ihnen wurden verschiedene Aussagen zum Militarismus und zum Umgang mit kriegerischen Bedrohungen und Terrorismus vorgelegt, die es zu bewerten galt.

Differenzen nach Alter und Bildungsgrad

Der Unterschied bei den Bewertungen durch Spieler und Nichtspieler: nicht vorhanden. "Im Durchschnitt wurden bei beiden Gruppen die Aussagen gleich bewertet", so Quandt. Differenzen gibt es allerdings schon: bei den verschiedenen Gesellschaftsgruppen. Ältere Menschen, solche mit einer niedrigeren Bildung, aggressivere und autoritätsorientierte Menschen haben deutlich mehr übrig für Militär und Soldaten. "Das gilt allerdings sowohl für die Spieler als auch für die Kontrollgruppe der Nichtspieler", so Projektmitarbeiterin Ruth Festl.

Links

www.uni-hohenheim.de

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