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Neue Studie

Jugendliche engagieren sich

published: 20.08.2011

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Das Geschlecht, Bildung und Herkunft entscheiden über Art des Engagements von Jugendlichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Dritten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Jugendforscher stellten dabei fest, dass sich Jugendliche mit höherer Bildung besonders häufig freiwillig engagieren. Danach haben 2009, 61 Prozent der Jugendlichen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, ein allgemeines oder fachliches Abitur oder streben es an.

Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Tätigkeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr und den Rettungsdiensten sind vor allem für junge Männer interessant. Sie engagieren sich auch häufig in den Bereichen Sport und Bewegung, Freizeit und Politik. Junge Frauen betätigen sich dagegen öfter im kirchlichen Bereich sowie im Sozial- und Gesundheitsbereich. Etwas mehr junge Frauen als Männer entscheiden sich auch für ehrenamtliche Mitarbeit im schulischen Umfeld und im Umwelt-, Natur- und Tierschutz.

Migranten sind unterrepräsentiert

Jugendliche mit Migrationshintergrund lassen sich in vielen Bereichen des Engagements nur selten finden. Am stärksten beteiligen sie sich im Bereich der Schulen. Hier werden sie besser erreicht als etwa in Vereinen, Jugendgruppen und anderen Organisationen, bei denen sie weit unter ihrem Bevölkerungsanteil vertreten sind.

Kirchen und Jugendarbeit gefragt

Insgesamt betrachtet, engagieren sich die meisten jungen Menschen für Sport und Bewegung, es folgen die Bereiche Kirche und Religion, Schule und Kindergarten, Kultur und Musik, Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienste sowie außerschulische Jugendarbeit. Im Vergleich zu 1999 geht die Zahl der Jugendlichen, die sich im Sport- und im Freizeitbereich engagieren, allerdings zurück. Dafür betätigen sich mehr junge Menschen in Kirchen und Jugendarbeit.

Spaß, Helfen und Lernen

Je nach dem Bereich des Engagements haben die jungen Menschen auch unterschiedliche Motive und Erwartungen. In den Bereichen Sport und Freizeit steht der Spaß stärker im Vordergrund, bei Feuerwehr und Rettungsdiensten die Hilfeleistung für andere. Jugendliche, die sich in der Schule oder Kirche engagieren, wollen vor allem ein gemeinsames Anliegen fördern. Gemeinsam ist den engagierten Jugendlichen der Wunsch, mit anderen zusammen etwas Sinnvolles zu tun. Vielen ist es auch wichtig, bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit etwas zu lernen. Gefördert werden u.a. soziale Fähigkeiten, Ideenreichtum und Kreativität, gutes Zeitmanagement, Organisationstalent, Führungsqualitäten und Fachwissen.

[TK]

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