Neue Studie zur Tropenkrankheit

Malaria-Erreger sehr flexibel

published: 19.08.2011

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Mehr als 300 Millionen Menschen sind weltweit mit dem Malaria-Erreger Plasmodium falciparum infiziert. Die Krankheit fordert jedes Jahr rund eine Millionen Tote, die Hälfte davon Kinder. 90 Prozent der Erkrankten leben in Afrika. Bisher existiert keine Schutzimpfung gegen Malaria. Nun haben Forscher weitere Studien durchgeführt und sind auf neue Ergebnisse gestoßen.

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) untersuchten die molekulare Grundlagen. Herausgekommen ist, dass der Erreger sein Zellskelett höchst flexibel auf eine ungewöhnliche Weise mit biochemischen "Werkzeugen" reguliert. Der Malaria-Erreger Plasmodium falciparum beweist demnach eine erstaunliche Wandlungsfähigkeit und Beweglichkeit.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Journal of Biological Chemistry". Die Arbeit entstand in einer Kooperation von deutschen, finnischen und schwedischen Wissenschaftlern am Zentrum für Strukturelle Systembiologie auf dem Campus des Deutschen Elektronen-Synchrotrons in Hamburg.

[TK]

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