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Putzen

Einweghandschuhe sind gefährlich

published: 22.08.2011

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Einweghandschuhe sind im Haushalt und in der Reinigungsbranche weit verbreitet und sehr beliebt, denn sie sind praktisch und preiswert. Was viele jedoch nicht wissen ist: Besonders dieser Typ von Handschuhen ist fürs Putzen völlig ungeeignet und kann für schwere Hautreaktionen sorgen, wie das Dresdner Uniklinikum mitteilte.

Chemikalien durchdringen die Handschuhe

Die dünne Gummischicht hält zwar zumeist Viren, Pilze und Bakterien zurück und bietet damit dem medizinischen Personal in Krankenhäusern einen guten Schutz. Doch die in Reinigungsmitteln enthaltenen Chemikalien durchdringen die besonders dünnen Handschuhe oft problemlos und schädigen so die Haut. Eine aktuelle Studie der Klinik für Dermatologie des Dresdner Uniklinikums machte vor allem den Gummi-Zusatz Thiuram und die in vielen Desinfektionsmitteln enthaltene Chemikalien als Hauptursachen für allergische Hautreizungen aus.

Sichere Alternativen vorhanden

Der Hautkontakt zu Thiuramen ebenso wie zu Chemikalien in Desinfektionsmitteln ließe sich mit dem richtigen Schutzhandschuh jedoch vermeiden. Für Reinigungskräfte, die auf den Gummi-Zusatz reagieren, gibt es eine Vielzahl von thiuramfreien Alternativen aus Nitril oder beispielsweise Handschuhe aus PVC, sogenannte Vinylhandschuhe. Wer mit aggressiven Reinigern oder Chemikalien arbeitet, sollte zudem auf chemikalienundurchlässige dickere Mehrweg-Handschuhe zurückgreifen. Und nicht nur professionelle Reinigungskräfte sollten unbedingt dicke, chemikalienundurchlässige Handschuhe tragen. Auch bei Arbeiten im Haushalt sind medizinische Einweghandschuhe fehl am Platz.

Links

Klinik für Dermatologie des Dresdner Uniklinikums
Techniker Krankenkasse

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