WM 2011 in Finnland

Hildesheimer Studentin ist Luftgitarren-Weltmeisterin

published: 31.08.2011

Aline Westphal (r.) ist Luftgitarren-Weltmeisterin 2011  (Foto: Uni Hildesheim) Aline Westphal (r.) ist Luftgitarren-Weltmeisterin 2011 (Foto: Uni Hildesheim)

Aline Westphal – "The Devil’s Niece", so ihr Künstlername – studiert Szenische Künste an der Stiftung Universität Hildesheim. Derzeit schließt sie ihr Studium mit einer Diplomarbeit zum Thema Luftgitarre ab. Als Deutsche Meisterin ging sie am 26. August bei den 16. Luftgitarren-Weltmeisterschaften im finnischen Oulu an den Start und holte den Titel. Sie dominierte die erste Runde und lieferte sich in der zweiten Runde ein hartes Duell mit dem US-amerikanischen Meister, besiegte ihn aber. "Ich spiele permanent Luftgitarre, da ich ständig Musik höre. Mein Daumen juckt, die Finger müssen in Bewegung bleiben", erzählt Aline Westphal und ergänzt: "Mit meinen Hildesheimer Luftgitarren-Kollegen habe ich gemeinsam geprobt."

Luftgitarrenmusical

Im Sommersemester 2009 besuchte die Studentin das Seminar "Medienästhetische Überlegungen zur Luftgitarre" von Privatdozent Dr. Mathias Mertens, der eine Vertretung der Professur für Medienästhetik am Institut für Medien und Theater innehat. Aus diesem Seminar ist eine Gruppe von Studierenden hervorgegangen, die seither mit einem Luftgitarrenmusical namens "Four vs. Hellfire" tourt.

Four vs. Hellfire - Die Luftrockoper http://www.luftrockoper.de Four vs. Hellfire ist die ultimative Luftrockoper. Mehr Infos unter: http://www.luftrockoper.de Four vs. Hellfire - Die Luftrockoper

Four vs. Hellfire - Die Luftrockoper

Mehr Videos auf PointerTVwww.luftrockoper.de


Diplomarbeit über die Luftgitarre

Aline erprobt das Luftgitarrenspiel nicht nur praktisch, sondern erforscht das Phänomen sogar wissenschaftlich. "In meiner Diplomarbeit 'Kulturgeschichte der Luftgitarre' nehme ich mir wichtige Luftgitarrenereignisse in der Geschichte vor, zum Beispiel Joe Cocker in Woodstock. Ich beschreibe anhand von Videodokumenten, was ich sehe und wie genau sein Luftgitarrenspiel aussieht. Vor mir hat bisher niemand diese wichtigen Ereignisse genauer betrachtet. Damals im Seminar bei Mathias Mertens haben wir uns eher mit den medientheoretischen Ansätzen beschäftigt. Nicht immer einfach, aber auf jeden Fall informativ, weil das rockgeschichtliche Basiswissen bereichert wurde. Die Praxis ist natürlich meine Leidenschaft! Deshalb passt der Studiengang vermutlich auch so gut zu mir."

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