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Forschung

Bluttest zur Krebs-Früherkennung?

published: 10.09.2011

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Viele Mediziner träumen von einem einfachen Bluttest, mit dem frühzeitig Krebs oder andere schwere Erkrankungen erkannt werden können. Auf der Suche nach einem solchen Test sind Forscherinnen und Forscher jetzt einen großen Schritt weiter gekommen. Forscher aus Heidelberg und Kiel haben in einer breit angelegten Studie das Blut von Tumorpatienten und anderen chronisch kranken Personen auf diagnostisch verwertbare Strukturen hin untersucht, mit denen sich krankhafte Veränderungen bereits in einem frühen Stadium erkennen lassen.

Das Team fand heraus, dass kleine Moleküle, die auf bestimmten Abschnitten der RNA-Stränge lagern, einen wichtigen Hinweis in der Früherkennung liefern. Diese kleinen Moleküle nennt man mircroRNAs. Sie lassen Rückschlüsse auf 14 schwer diagnostizierbare Erkrankungen zu, darunter Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse, der Prostata oder des Magen-Darm-Traktes sowie Multiple Sklerose, Sarkoidose und Parodontitis.

Die microRNAs beeinflussen indirekt die Proteinproduktion und spielen eine wichtige Rolle in dem komplexen Geschehen der Genregulation in den Zellen. Damit sind sie an vielen Krankheits- und zellulären Anpassungsprozessen beteiligt. Bedingt durch ihre geringe Größe - ein Molekül umfasst durchschnittlich nur 22 Buchstaben - sind mircroRNAs besonders stabil im Blut. Über die Möglichkeiten des neuen Testverfahrens berichtet "Nature Methods".

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