Versuch an Mäusen

Neue Erkenntnisse zu Nierenerkrankungen

published: 03.10.2011

Das Forscherteam (Prof. Karlhans Endlich, Dr. Eric Schordan, Dr. Elisabeth Rumpel, Privatdozentin Dr. Nicole Endlich, Dr. Sandra Schordan, v.l.) kann Patienten mit dem schweren Nierenleiden RPGN schon bald besser helfen (Foto: UMG/Hans-Werner Hausmann)Das Forscherteam (Prof. Karlhans Endlich, Dr. Eric Schordan, Dr. Elisabeth Rumpel, Privatdozentin Dr. Nicole Endlich, Dr. Sandra Schordan, v.l.) kann Patienten mit dem schweren Nierenleiden RPGN schon bald besser helfen (Foto: UMG/Hans-Werner Hausmann)

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Greifswald sind gemeinsam mit einer Forschergruppe aus Paris der Heilung einer schweren Nierenerkrankung einen bedeutenden Schritt näher gekommen. Dem Team gelang es nachzuweisen, dass eine Aktivierung des EGF-Rezeptors – eine Art Wachstumsbeschleuniger für Körperzellen - die Nierenfunktion binnen Tagen zum Erliegen bringen kann.

Die Wissenschaftler konnten in erkrankten Mäusen durch Hemmung des Rezeptors ein Versagen der Nieren verhindern. "Dies ist ein bedeutender Erkenntnisgewinn, der hoffentlich für viele Patienten zu einer Verbesserung der bisher unzulänglichen und aggressiven Therapie führen wird", so die Greifswalder Nierenforscher Nicole und Karlhans Endlich. Das Wissenschaftsjournal "Nature Medicine" berichtet über die Erkenntnisse in seiner aktuellen Ausgabe.

Das Forscherteam widmete sich der rasch progressiven Glomerulonephritis (RPGN). Krankheitsgefühl, abnehmende Harnausscheidung und Wassereinlagerungen im gesamten Körpergewebe gehören zu den Anzeichen dieser schweren Nierenerkrankung. Die endgültige Diagnose wird nach Entnahme einer Gewebeprobe aus der Niere gestellt.

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Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

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