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Doktorarbeit über das Immunsystem

Nachwuchs-Preis für Edda Schulz

published: 07.10.2011

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Mit Experimenten und mathematischen Modellierungen hat Dr. Edda Schulz vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum neue Erkenntnisse über das Immunsystem erlangt. Sie erhält für ihre Doktorarbeit den Nachwuchswissenschaftlerinnen-Preis des Forschungsverbundes Berlin e.V.. 2011.

Das Gedächtnis des Immunsystems

Schulz hat in ihrer Dissertation mit dem Titel "Mathematische und Experimentelle Analyse regulatorischer Netzwerke in T-Helfer-Lymphozyten" am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum und an der Humboldt-Universität untersucht, wie das Immunsystem sein Gedächtnis entwickelt. Dabei hat sie nicht nur den experimentellen Teil, sondern auch die mathematische Modellierung auf höchstem Niveau selbst durchgeführt.

Schulz untersuchte die Entstehung von T-Helfer-Lymphozyten, die eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr spielen. Entwickeln sich die T-Helfer-Lymphozyten nicht richtig, führt das häufig zu Autoimmunerkrankungen. Zwei Botenstoffe des Immunsystems, die das Gedächtnis der Immunzellen bilden, steuern die Prozesse. Wie genau diese Stoffe die Immunzellen regulieren und wie sie zusammenspielen, war bislang nicht bekannt. In ihrer Arbeit hat Edda Schulz herausgefunden, dass der Prozess in zwei Schritten abläuft. Wissenschaftler wollen die molekularen Mechanismen der Immunabwehr besser verstehen, um beispielsweise für Autoimmunerkrankungen gezielt neue Therapien entwickeln zu können.

Internationales Renommee

Schulz’ Arbeit stieß in der Fachwelt auf großes Interesse. Die Ergebnisse wurden in den Journalen "Immunity" und "Nature Reviews of Immunology" veröffentlicht. Prof. Andreas Radbruch, Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrumssagte: "Edda Schulz ist eine der besten Doktorandinnen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte." Die Arbeit entstand am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin. Edda Schulz arbeitet mittlerweile als Postdoktorandin am Institut Curie in Paris.

Links

Forschungsverbund Berlin e.V.

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