Fumarsäure kann ein neuer Behandlungsansatz bei Multipler Sklerose sein (Foto: Minerva Studio/shutterstock.com) Fumarsäure kann ein neuer Behandlungsansatz bei Multipler Sklerose sein (Foto: Minerva Studio/shutterstock.com)
Redaktionelle Anzeige
Nervenkrankheit

Mit Fumarsäure gegen Multiple Sklerose?

Der Wirkstoff Fumarsäure kann offenbar die Schubrate bei der Multiplen Sklerose (MS) annähernd halbieren und auch die MS-typischen Schädigungen des Gehirns deutlich reduzieren. So lautet das Ergebnis einer Studie, die auf dem Fachkongress ECTRIMS in Amsterdam für Aufsehen sorgte. "Insbesondere die Kombination aus hoher Wirksamkeit und Sicherheit machen das Medikament zu einer interessanten Behandlungsoption", kommentierte Studienleiter Professor Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik (St. Josef Hospital) in Bochum und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.


Mit Ärzten chatten? Geht!
Mit Ärzten chatten? Geht!

Mit der "TK-Doc"-App kannst du dich ganz ohne Wartezimmer bei Ärzten über Gesundheitsfragen und Symptome informieren



Noch ist das Fumarsäure-Präparat nicht für die Behandlung der Multiplen Sklerose zugelassen, stellte Gold klar. Das Vorgängerprodukt wird jedoch seit mehreren Jahren in einigen europäischen Ländern zur Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt.

nervennervenkrankheitFumarsäureMultiple Sklerosemshilfe bei mswas hilft gegen msneurologie