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Neue Studie

Gene regulieren die Schlafdauer

published: 25.11.2011

Ob du viel oder wenig Schlaf brauchst hängt mit an deinen Genen (Foto: Dima Sidelnikov/shutterstock.com) Ob du viel oder wenig Schlaf brauchst hängt mit an deinen Genen (Foto: Dima Sidelnikov/shutterstock.com)

Der Legende nach soll Napoleon nicht mehr als vier Stunden Schlaf am Stück benötigt haben. Andere dagegen kommen nur nach zehn Stunden Nachtruhe fit aus den Federn. Die Schlafdauer eines Menschen ist individuell unterschiedlich. Eine Rolle spielen – neben saisonalen Veränderungen – unter anderem das Alter, Geschlecht und der Chronotyp, der Menschen zu früh schlafenden und früh erwachenden "Lerchen" oder zu späten "Eulen" macht.

Ein internationales Forscherteam um den Chronobiologen Professor Till Roenneberg und Dr. Karla Allebrandt hat nun den ersten genetischen Faktor identifiziert, der die Schlafdauer beeinflusst und zugleich weit in der Bevölkerung verbreitet ist. Die Wissenschaftler führten dazu eine sogenannte genomweite Assoziationsstudie durch. Für die standen mehr als 4.000 Probanden aus sieben europäischen Ländern von Estland bis Italien zu ihren Schlafgewohnheiten Rede und Antwort.

Dabei zeigte sich, dass Individuen, die über zwei Kopien einer bestimmte Variante des Gens ABCC9 verfügen, in einer störungsfreien Umgebung deutlich weniger schlafen als Personen mit zwei Kopien einer anderen Version. "Es ist besonders spannend, dass dieses Protein auch bei Herzleiden und Diabetes eine Rolle spielt, wie funktionale Studien erwiesen haben", sagt Dr. Karla V. Allebrant, Erstautorin der Studie und Chronobiologin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. "Ein Zusammenhang von Schlafdauer und Stoffwechselstörungen kann daher möglicherweise durch gemeinsam benutzte molekulare Mechanismen erklärt werden."

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