Bundesinstitut für Risikobewertung

Zum Umgang mit Sprossen nach EHEC

published: 10.12.2011

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) teilt mit, wie man im Umgang mit Sprossen und Keimlingen Infektionen vermeidet (Foto: Public Address) Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) teilt mit, wie man im Umgang mit Sprossen und Keimlingen Infektionen vermeidet (Foto: Public Address)

Nach dem Abschluss der Untersuchungen zum EHEC-Ausbruch 2011 hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine Handlungsempfehlungen zur Infektionsprävention aktualisiert. Das Institut weist Verbraucher darauf hin, dass Sprossen mit Krankheitserregern belastet sein können. Diese lassen sich jedoch durch Kochen und Braten abtöten. Menschen mit geschwächter Immunabwehr sollten deshalb Sprossen vorsichtshalber nur nach ausreichendem Erhitzen verzehren.

Sprossen, die roh verzehrt werden, sollten zur Verringerung der Keimbelastung gründlich gewaschen und möglichst schnell verbraucht werden. Krankheitserreger lassen sich durch das Waschen jedoch nicht sicher eliminieren. Vor Oktober 2011 gekaufte Bockshornkleesamen sollten vorsichtshalber nicht angezüchtet werden. Sie sollten zu durchgegarten Gerichten verarbeitet oder über den Hausmüll entsorgt werden.

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Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

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