Forschung

Defektes Protein verursacht Autismus

published: 11.12.2011

Autismus scheint auf ein Proteindefekt zurück zu führen sein (Foto: PhotoUG/shutterstock.com) Autismus scheint auf ein Proteindefekt zurück zu führen sein (Foto: PhotoUG/shutterstock.com)

Wenn Nervenzellen im Gehirn aufgrund eines genetischen Defekts einen bestimmten Eiweißstoff nicht funktionsfähig bilden können, ist ihre Kommunikation mit anderen Nervenzellen gestört. Es handelt sich um das Gerüstprotein SHANK2. Mäuse mit solchen fehlerhaften Proteinen zeigen Verhaltensauffälligkeiten, die autistischen Störungen beim Menschen ähnlich sind. Diesen Zusammenhang haben Wissenschaftler der Abteilung Molekulare Humangenetik des Universitätsklinikums Heidelberg und des Max Planck Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg erstmals nachgewiesen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Human Molecular Genetics“ veröffentlicht.

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Universitätsklinikum Heidelberg

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