Meta-Studie

Vitamintabletten steigern Schlaganfallrisiko

published: 19.12.2011

Vitamintabletten können unter Umständen mehr schaden als nützen (Foto: antpkr/shutterstock.com) Vitamintabletten können unter Umständen mehr schaden als nützen (Foto: antpkr/shutterstock.com)

Wer Vitaminpillen einnimmt, erhöht dadurch die Gefahr, einen Schlaganfall zu bekommen. Das ergab eine aktuelle Meta-Studie von Professor Graeme J. Hankey vom Royal Perth Hospital in Australien. Der Neurologe fand heraus, dass Vitamin A die Sterberate um sieben bis zehn Prozent erhöht. Vitamin-E-Gaben steigern laut seiner Untersuchung die Schlaganfallrate um 22 Prozent, während Vitamin C zwar offenbar nicht schadet, jedoch auch nicht nützt. Die Daten veröffentlichte der Wissenschaftler im Fachmagazin "The Lancet".

Ein Schlaganfall entsteht durch einen Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn oder eine Hirnblutung. Der Hirnschlag zählt hierzulande zu den häufigsten Todesursachen. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehört Bluthochdruck. Um die Gefahr zu verringern, sollte man nicht rauchen, sich viel bewegen und gesund ernähren, also viel Obst und Gemüse und Vollkornprodukte essen.

[TK]

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