Wissenschaft

Wie neue Gehirnzellen wachsen

published: 15.02.2012

Auf dem rechten Bild eines Gehirns sieht man weniger Verbindungen (rot markiert) und Nervenzellen (grün)  (Foto: Universität Bielefeld) Auf dem rechten Bild eines Gehirns sieht man weniger Verbindungen (rot markiert) und Nervenzellen (grün) (Foto: Universität Bielefeld)

Biologen der Universität Bielefeld haben es geschafft, in erwachsenen Gehirnen neue Zellen wachsen zu lassen. Das Forscherteam unter Leitung der Professoren Barbara und Christian Kaltschmidt entdeckte einen Mechanismus, der die Bildung neuer Nervenzellen reguliert.

Erst seit einem Jahrzehnt ist bekannt, dass sich im erwachsenen Gehirn überhaupt neue Zellen bilden können. Unklar war bisher, wie das Wachstum der Zellen biochemisch beeinflusst werden kann. Den Bielefelder Forschern zufolge eröffnet ihre Entdeckung neue Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten, durch die das Nervensystem zerfällt, zum Beispiel Alzheimer, Parkinson und Depressionen.

Das Wachstum von neuen Nervenzellen ist grundlegend für die Entwicklung und die Funktion des menschlichen Gehirns. Wissenschaftler gingen bisher davon aus, dass die Fähigkeit, neue Nervenzellen zu bilden, im Alter fast völlig zum Erliegen kommt. Die Bielefelder Forscher zeigten nun, dass es unter anderem ein biochemischer Mechanismus ist, der die Bildung neuer Nervenzellen steuert. Zu dem Ergebnis kamen die Forscher durch Versuche mit Mäusen.

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www.uni-bielefeld.de

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