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Neurologie

Preis für Schlaganfall-Forschung

published: 22.02.2012

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Die James Smith McDonnell-Stiftung hat der Neurologin PD Dr. Dorothee Sauer von der Universitätsmedizin Leipzig einen Forschungspreis in Höhe von 600.000 US-Dollar verliehen. Damit wurde die Arbeitsgruppe "Sprache und Aphasie" eingerichtet, die sich mit Erholungsprozessen im Gehirn nach einem Schlaganfall beschäftigt.

Sprachnetzwerke im Gehirn

Welche Störungen richtet ein Schlaganfall in den Sprachnetzwerken an? Wie erholt sich das Gehirn danach? – Fragen, mit denen sich PD Dr. Dorothee Saur, Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig, beschäftigt. Für ihre international anerkannten Arbeiten, insbesondere für ihr Projekt "Funktion, Dysfunktion und Erholung von Sprachnetzwerken" wurde ihr im vergangenen Jahr der mit 600.000 US-Dollar (rund 480.000 Euro) dotierte Forschungspreis der James Smith McDonnell-Stiftung zuerkannt. Ziel ihres Projekts ist es, Sprachnetzwerke im menschlichen Gehirn zu beschreiben. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zusammenwirken verschiedener Hirnregionen bei unterschiedlichen Sprachprozessen.

Sprachstörungen nach Schlaganfällen

Mit dem Forschungspreis konnte Sauer nun die Arbeitsgruppe "Sprache und Aphasie", bestehend aus einer Patholinguistin und einer Psychologin, für die Datenerhebung und Langzeitbeobachtung von Schlaganfallpatienten aufstellen. Aphasie beschreibt Sprachstörung nach einem Schlaganfall, die das Sprechen, Verstehen, Schreiben und Lesen betreffen können. Unter anderem durch Sprachexperimente, die mit Bildgebungsverfahren dokumentiert werden, macht Saurs Team Reorganisationsprozesse im Gehirn vom akuten Schlaganfallzustand bis Monate danach sichtbar. Diese Art der Früh- und Langzeitbeobachtungen sind sehr aufwändig und bislang einmalig in der Forschungslandschaft. Ein besseres Verständnis von Erholungsprozessen im menschlichen Gehirn wird in Zukunft dazu beitragen, die Rehabilitation von Aphasie-Patienten zu verbessern.

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Universität Leipzig

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