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Studie des Centrums für Hochschulentwicklung

Immer mehr Neustudis ohne Abitur

published: 20.07.2012

Immer mehr Unis schaffen auch Plätze für Bewerber ohne Abitur (Foto: shutterstock/Tyler Olson) Immer mehr Unis schaffen auch Plätze für Bewerber ohne Abitur (Foto: shutterstock/Tyler Olson)

Die Zahl der Studienanfänger ohne Abitur in Deutschland ist so hoch wie nie zuvor. Das ist das Ergebnis einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Demnach besitzen 2,1 Prozent der Neustudierenden kein Abitur, fast doppelt so viele wie noch im Jahr 2007. Hauptgründe für diesen Aufwärtstrend sind vor allem erleichterte Zugangsbedingungen und die vermehrte Einrichtung von spezifischen Studienangeboten für diese Zielgruppe.

Freie Wahl mit Berufsabschluss

In den vergangenen drei Jahren haben 14 der 16 Bundesländer ihre Zugangsbedingungen für ein Studium ohne Abitur verbessert. Beispielsweise sind Studierwillige mit einem Meistertitel oder vergleichbaren hochqualifizierten Berufsabschlüssen nun Bewerbern mit allgemeiner Fachhochschulreife gleichgestellt und können sich für jeden Studiengang bewerben. Wer über eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mehrjährige Berufspraxis verfügt, kann sich in allen Bundesländern für Studienfächer bewerben, die einen fachlichen Bezug zum ausgeübten Beruf aufweisen. Trotzdem gibt es noch viele verschiedene Regelungen in den Bundesländern, über die sich Bewerber individuell informieren müssen.

Regionale Unterschiede

Die meisten Studienanfänger ohne Abitur gibt es in Nordrhein-Westfalen. Hier liegt die Quote bei 4,2 Prozent, gefolgt von Berlin mit 3,7 Prozent und Mecklenburg-Vorpommern mit 2,2 Prozent. An den Zahlen wird bereits deutlich, dass sich der Boom in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich auswirkt. In den neuen Bundesländern ist die Quote mit 1,1 Prozent nur halb so hoch wie im gesamten Bundesgebiet. Schlusslichter im deutschlandweiten Vergleich sind Thüringen, Sachsen und das Saarland mit 0,9 Prozent bzw. 0,4 Prozent.

[PA]

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Studie des Centrums für Hochschulentwicklung

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