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Junge Leute sind schlecht informiert

published: 14.08.2012

Gedruckte Tageszeitung liefern laut einer Inhaltsanalyse der TU Dresden oftmals qualitativ hochwertigen Journalismus (Foto: qvist/shutterstock.com) Gedruckte Tageszeitung liefern laut einer Inhaltsanalyse der TU Dresden oftmals qualitativ hochwertigen Journalismus (Foto: qvist/shutterstock.com)

Insbesondere junge Menschen wissen wenig über aktuelle Ereignisse. So lautet das Ergebnis einer Studie am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden. Zudem relativieren die Ergebnisse die Bedeutung des Internets für Nachrichten: Blogger bieten keine vergleichbare Qualität zu professionellem Journalismus, so die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Untersuchung.

TV ist das wichtigste Nachrichtenmedium

Mit einer tagesaktuellen Befragung der deutschen Bevölkerung zu den zwei wichtigsten Nachrichtenereignissen des jeweiligen Vortages wiesen die Forscher nach, dass Jugendliche und junge Erwachsene seltener von den Ereignissen gehört haben. Auch informieren sie sich seltener aktiv darüber und wissen weniger darüber als Erwachsene. Als primäre Informationsquelle dient in allen Altersgruppen das Fernsehen. Neue Medien spielen eine untergeordnete Rolle, um mehr über die Top-Themen des Tages zu erfahren. Werden Informationen über das Internet bezogen, so hauptsächlich über die Seiten professioneller Medien. Nicht-professionellen Angeboten wie Blogs oder sozialen Netzwerken kommt kaum Bedeutung zu.

Blogs fallen ab

Eine parallel durchgeführte quantitative Inhaltsanalyse der deutschen Medienberichterstattung über die jeweiligen Ereignisse ergab im traditionellen Medienbereich die klassische Tageszeitung die höchste Qualität liefert. Dies zeigte sich etwa im Hinblick auf Merkmale der Vielfalt und Objektivität. Diese Qualität halten professionelle Medien auch im Online-Bereich aufrecht. Im Gegensatz dazu fällt die Qualität nicht-professioneller Blogs deutlich ab.

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