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Welt-Aids-Tag

Gegen Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt

published: 01.12.2012

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag (Foto: wavebreakmedia(shutterstock.com) Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag (Foto: wavebreakmedia(shutterstock.com)

Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember rückt jährlich das Thema HIV in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, das sonst oft tabuisiert wird. Menschen mit HIV sind auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Das größte Problem sind dabei Vorurteile und Wissensdefizite bezüglich des Lebens mit HIV. Hinzu kommen unter Umständen physische, psychische und soziale Folgen der Infektion. Menschen mit HIV ins Erwerbsleben zu integrieren kann daher eine sehr komplexe Aufgabe sein. Fest steht: Eine HIV-Infektion muss im Berufsleben kein Hindernis sein – wenn alle Beteiligten gut informiert sind.

Carsten Schatz, Vorstandsmitglied der Deutschen Aids-Hilfe, betont: "Menschen mit HIV erleben im Berufsleben und bei der Arbeitssuche in vielfältiger Weise Diskriminierung – von Klatsch und Tratsch über Mobbing bis hin zur rechtswidrigen Kündigung. Zugrunde liegen meist irrationale Ängste, HIV-Positive könnten das Virus bei der Arbeit weitergeben oder wären weniger leistungsfähig. Solche Vorurteile lassen sich nur abbauen, indem man darüber redet." Deswegen freue sich die Deutsche Aids-Hilfe sehr über die Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit.

Ziel der Kooperation ist es, den Umgang mit HIV-Positiven offen zu thematisieren, zu sensibilisieren und damit die Beratungsqualität zu verbessern. Dazu sollen für die Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern und Arbeitsagenturen durch die DAH zum Beispiel Fortbildungen angeboten werden.

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