Scoolz-News (Foto: Fotolia.com/Ssogras)Bisher werden in Bayern bis zu 500 Euro an Studiengebühren pro Semester fällig. Das könnte sich bald ändern (Foto: Public Address)Olivia Jones hat neben Regenwürmern, Skorpionen und Käfer-Shake auch schon mal "Dackelschwanz" gegessen (Foto: Public Address)Shockolady kündigt sich mit "Hello" lautstark in den deutschen Clubs an  (Foto: Area Star Records)Der Göppinger Handballprofi Michael Haaß (l.) trug mit drei Treffern zum Sieg gegen Montenegro bei (Foto: Public Address)Während der "Wochen der Studienorientierung" kannst du dich über alle wichtigen Themen zum Thema Studienbeginn informieren (Foto: shutterstock.com/lassedesignen)(Foto: http://www.innovact.com/)

Forschung

Kampf gegen Krebsstammzellen

published: 19.01.2013

Lingener Forscher erarbeiteten einen Ansatz für eine neue Krebstherapie (Foto: PEI)Lingener Forscher erarbeiteten einen Ansatz für eine neue Krebstherapie (Foto: PEI)

Den Wissenschaftlern des Lingener Paul-Ehrlich-Instituts ist eine kleine Sensation gelungen: In Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben sie Viren hergestellt, die Krebsstammzellen in Tumoren identifizieren und unschädlich machen können.

Krebsstammzellen sprechen auf die gängigen Behandlungsmethoden wie die Chemotherapie oft schlecht an. Bisher war bekannt, dass solche Zellen vom Protein CD133 sichtbar gemacht werden. Die Lingener Forscher fanden nun heraus, dass CD133 in veränderter Form auch dazu dienen kann, Viren als Rezeptor in die Krebszellen zu bringen. Aufgrund des Verstärkermechanismus der Viren gilt dieses Verfahren als vorteilhaft gegenüber anderen: Die infizierte Zelle produziert bei der Zellteilung neue Viruspartikel, die sich verbreiten und weitere Krebszellen ausspähen. Tierversuche belegten, dass gesunde Zellen dabei nicht angegriffen werden.

[PA]

Links

Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung