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Neuer Höchststand

Studieren ohne Abitur im Aufwind

published: 23.01.2013

Der neue Studienführer wendet sich an beruflich Qualifizierte (Foto: shutterstock.com/wavebreakmedia) Der neue Studienführer wendet sich an beruflich Qualifizierte (Foto: shutterstock.com/wavebreakmedia)

Immer mehr Hochschulen in Deutschland bieten Studienmöglichkeiten, die nicht allein die traditionellen Zugangsbedingungen wie die Allgemeine Hochschulreife und die Fachhochschulreife vorschreiben, sondern auch Personen mit Berufsausbildung offenstehen. Diese nutzen vermehrt die neuen Chancen: Mit etwa 12.000 Studienanfängern ohne Abitur bundesweit ist ein neuer Höchststand erreicht. Unter den Bundesländern hat Nordrhein-Westfalen mit nunmehr 4,7 Prozent beruflich qualifizierten Studienfänger(inne)n seine Spitzenposition weiter ausgebaut. Dahinter folgen Mecklenburg-Vorpommern, das mit einer Quote von 3,7 Prozent ebenfalls erheblich zugelegt hat, und Berlin mit 3,3 Prozent.

Online-Studienführer

Trotz der positiven quantitativen Entwicklung stehen Studieninteressierte ohne Abitur und Fachhochschulreife noch vor großen Hürden, so das Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung CHE. "Die Regelungen in den Bundesländern sind immer noch sehr unterschiedlich und für beruflich Qualifizierte gibt es viel zu wenig Beratungsmöglichkeiten", so Dr. Sigrun Nickel, Projektleiterin im CHE, Um das Informationsangebot zu vertiefen, hat das CHE mit finanzieller Unterstützung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft einen Online-Studienführer aufgebaut, der erstmals alle Rahmenbedingungen in den Bundesländer, umfangreiche Zusatzinformationen und Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnern gebündelt zugänglich macht. Unter www.studieren-ohne-abitur.de ist der Online-Studienführer erreichbar. Er umfasst wund 4.000 Studiengänge für Personen mit Berufsausbildung.

[idw]

Links

www.studieren-ohne-abitur.de

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