Sciencestarter

Forschen dank Crowdfunding?

published: 08.02.2013

Über Sciencestarter lassen sich wissenschaftliche Projekte mithilfe der User finanzieren (Foto: shutterstock.com/gurolinneden) Über Sciencestarter lassen sich wissenschaftliche Projekte mithilfe der User finanzieren (Foto: shutterstock.com/gurolinneden)

Anne M. Schelhorn ist Doktorandin am Seminar für Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Zurzeit forscht sie im Senegal über schriftliche und mündliche Texte Westafrikas und untersucht dafür Lieder und Romane sowohl in französischer als auch in verschiedenen afrikanischen Sprachen. Das Besondere daran: Finanziert werden soll die Forschungsreise durch sogenanntes Crowdfunding.

"Crowdfunding" bedeutet, dass man über ein Internetportal so viele Unterstützer für ein Projekt wie möglich zu erreichen versucht. Schelhorn fand diese Möglichkeit bei der deutschsprachigen Plattform Sciencestarter. Dort werden speziell wissenschaftliche Projekte gefördert. Forscher, Studierende oder auch Wissenschaftskommunikatoren können hier ihre Projekte vorstellen, das benötigte Budget definieren, einen Finanzierungszeitraum festlegen und um Unterstützer, sogenannte Supporter, werben. Gegründet wurde Sciencestarter von Wissenschaft im Dialog, um kleineren wissenschaftlichen Projekten eine schnelle und einfache Umsetzung zu ermöglichen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern.

Einen Haken gibt es allerdings beim Crowdfunding: Nur, wenn die benötigte Fundingsumme in einem bestimmten Zeitraum zustande kommt, wird das Geld vom Treuhandkonto an den Starter der Kampagne ausgezahlt. Klappt es nicht, bekommt jeder Unterstützer seinen Beitrag ohne Abzüge auf sein Konto zurück überwiesen.

Wer Anne Schelhorn helfen möchte, kann dies noch bis zum 14. Februar 2013 hier tun.

[PA]

Links

Webseite der Humboldt-Universität zu Berlin
Sciencestarter
Anne M. Schelhorns Projekt bei Sciencestarter

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