Arbeitsmarkt-Studie

Schutz vor Arbeitslosigkeit

published: 02.03.2013

Qualifiziertere Erwerbspersonen haben es auf dem Arbeitsmarkt leichter (Foto: Public Address) Qualifiziertere Erwerbspersonen haben es auf dem Arbeitsmarkt leichter (Foto: Public Address)

Akademiker haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das zeigt die gerade veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Während im Jahr 2006 noch 3,5 Prozent der Hochschulabsolventen erwerbslos waren, sank die Arbeitslosenquote bis 2011 auf 2,4 Prozent. Das ist beinahe unabhängig vom Geschlecht. Auch die Arbeitsmarktsituation von Personen mit mittlerer Qualifikation verbesserte sich. Dazu zählen Erwerbsfähige mit einer betrieblichen oder schulischen Berufsausbildung. Hier sank die Arbeitslosenquote von 8,5 Prozent im Jahr 2006 auf 5,1 Prozent im Jahr 2011. Im Vergleich dazu war 2011 jede fünfte Erwerbsperson ohne Abschluss nicht beschäftigt. Die IAB-Forscher rechnen damit, dass der Bedarf an geringqualifizierten Beschäftigten in Deutschland weiter sinkt.


Weiterbildung auch im Beruf

IAB-Forscher betonen, dass immer mehr Menschen einer Tätigkeit nachgehen, die sie nicht gelernt haben. Hochschulabsolventen üben vor allem beim Einstieg in den Arbeitsmarkt Tätigkeiten mit befristeten Verträgen aus. Gerade deswegen sind Aus- und Weiterbildungen auch für derzeit Beschäftigte wichtig. Die Studie appelliert an das Bildungssystem, Arbeitslosigkeitsrisiken von vornherein zu minimieren.

[PA]

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