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Ernährungsstudie

Diäten scheitern am Jo-Jo-Effekt

published: 30.05.2013

Oft zeigt die Waage durch den Jo-Jo-Effekt kurz nach einer Diät mehr an, als vorher (Foto: www.BillionPhotos.com/shutterstock.com) Oft zeigt die Waage durch den Jo-Jo-Effekt kurz nach einer Diät mehr an, als vorher (Foto: www.BillionPhotos.com/shutterstock.com)

Ob in Frauenzeitschriften, Fernsehmagazinen oder Internetportalen - überall werden rechtzeitig zum Sommer wieder neue Wunderdiäten angepriesen. Und viele lassen sich anstecken: Jede zweite Frau (47 Prozent) und jeder vierte Mann (23 Prozent) wollten schon einmal mit einer Diät lästige Pfunde loswerden. Allerdings meist ohne Erfolg: Bei sechs von zehn Abnehmwilligen schlug anschließend der Jo-Jo-Effekt zu. Ihr Gewicht war nach kurzer Zeit wieder genauso hoch wie zuvor - oder sogar höher. Das zeigt die aktuelle Ernährungsstudie "Iss was, Deutschland?" der Techniker Krankenkasse (TK).

Organismus auf Sparflamme

Die drei beliebtesten Methoden zum Diäten: halb so viel zu essen (FDH), Punkte oder Kalorien zu zählen und ausschließlich einzelne Lebensmittel wie Kohl oder Ananas zu essen. Das bringt aber nur kurz etwas: "Bei einer einseitigen Diät verzichtet man für einen begrenzten Zeitraum auf bestimmte Lebensmittel. Währenddessen läuft der Organismus auf Sparflamme. Ist die Diät beendet, verfällt man meist wieder in alte Gewohnheiten und der Körper legt dann sogar verstärkt Energiereserven an", erklärt die TK-Ernährungsexpertin Nicole Battenfeld.

Grundsätzliche Ernährungsumstellung

Besser ist es daher, die Ernährung grundsätzlich und dauerhaft zu ändern. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte - nicht weniger, sondern anders zu essen ist der richtige Weg. Fast jeder zweite Deutsche (46 Prozent) hat das schon einmal versucht und zwar meist mit Erfolg: Bei sechs von zehn Befragten, die eine Ernährungsumstellung probiert haben, funktionierte diese auch langfristig.

Mangelndes Durchhaltevermögen

Doch für manche ist das leichter gesagt als getan - 36 Prozent derjenigen, die ihre Ernährung dauerhaft umstellen wollten, scheiterten mit ihrem Versuch. Der häufigste Grund dafür: mangelndes Durchhaltevermögen (64 Prozent der Abbrecher). Aber auch dagegen kann man etwas tun, so Nicole Battenfeld: "Es hilft, der Familie und Freunden von dem Vorhaben zu erzählen - zum einen, weil man dann nicht so schnell aufgibt und zum anderen, weil die Unterstützung gut tut und man vielleicht sogar Mitstreiter findet." Ein weiterer Tipp von ihr ist, sich schon für kleine Erfolge selbst zu belohnen - etwa mit einem Theaterbesuch, einer Massage oder einer CD.

Interaktiver Ernährungscoach

Wie man es tatsächlich schafft, seinen eigenen Lebensstil hin zu mehr Gesundheit zu verändern, zeigt auch das Infopaket "Hoch motiviert" (www.tk.de, Webcode 233592). Auf dem Weg zu einer gesünderen Ernährung hilft zudem der interaktive TK-Ernährungscoach. Er beantwortet Fragen wie: Was macht eine gesunde Ernährung aus? Welche Rezepte passen zu meinen Zielen? Und wie erfolgreich war ich bisher? Ab sofort kann jeder den Coach sechs Wochen lang nutzen - unabhängig davon, ob TK-versichert oder nicht (Webcode 449024). TK-Versicherten steht er dauerhaft offen.

[TK]

Links

Webseite der TK

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