Berlin

Studienplätze in Gefahr

published: 04.06.2013

Die TU Berlin bot im Wintersemester 2012/2013 insgesamt 31.962 Studienplätze an  (Foto: TU-Pressestelle/ Dahl) Die TU Berlin bot im Wintersemester 2012/2013 insgesamt 31.962 Studienplätze an (Foto: TU-Pressestelle/ Dahl)

Derzeit laufen in Berlin die Verhandlungen über die Hochschulverträge, von denen tausende Studienplätze an den Hochschulen der Hauptstadt abhängig sind. Wie die Technische Universität Berlin (TU Berlin) in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt gab, sieht sie die Diskrepanz zwischen den finanziellen Forderungen der Hochschulen an die Berliner Politik und den nicht öffentlich diskutierten Summen, die tatsächlich weit vom Bedarf entfernt seien, mit Besorgnis. Die Zukunft von Berlin als attraktiven Wissenschaftsstandort und besten Forschungsstandort Deutschlands werde nachhaltig in Gefahr gebracht. Dabei zieht laut einer Studie der DIW econ GmbH jeder in die Berliner Universitäten investierte Euro aus der öffentlichen Landeskasse zwei Euro an Wertschöpfung für die Hauptstadt nach sich.

Wert der Hochschulen

Auch der Akademische Senat und das Kuratorium der TU Berlin beobachten die Verhandlungen mit Sorge und unterstützen den Präsidenten der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, der an den Budget-Verhandlungen teilnimmt. Er kommentiert die Problematik des möglichen Studienplatzverlustes wie folgt: "Berlin kann es sich nicht leisten, dass seine jungen Bewohnerinnen und Bewohner die Verlierer sind, sie in andere Bundesländer abwandern und ein international hochanerkannter Wissenschaftsstandort über mehrere Jahre hinweg geschädigt wird. Studienplätze, Ausbildungsplätze und Wissenschaft gehören zu den wichtigsten Zukunftsperspektiven Berlins."

[PA]

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Pressemitteilung der TU Berlin

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