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Studie

Studenten verzichten auf Gehirndoping

published: 27.07.2013

Deutsche Studenten verzichten auf leistungssteigernde Mittel (Foto: shutterstock.com/Firma V) Deutsche Studenten verzichten auf leistungssteigernde Mittel (Foto: shutterstock.com/Firma V)

Die Mehrheit der deutschen Studenten will keine leistungssteigernden Mitteln nehmen, um im Studium mehr Erfolg zu haben. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Forscher der Bundeswehr Universität in München, der Uni Bielefeld und der Uni Erfurt durchgeführt haben. Demnach lehnen 64,7 Prozent der befragten Studenten und Lehrenden Gehirndoping aus gesundheitlichen und moralischen Gründen ab. Einer von 20 Studierenden hat aber schon mal zu leistungssteigernden Mitteln gegriffen – das entspricht 4,6 Prozent. Vor allem Studenten mit Prüfungsangst würden zu solchen Substanzen greifen.

Für ihre Untersuchung hatten die Wissenschaftler 3.200 Studierende und mehr als 1.050 Lehrende an vier deutschen Hochschulen befragt. Die Forscher vermuten, dass vor allem die Nebenwirkungen, die leistungssteigernde Medikamenten hervorrufen können, auf die Jung-Akademiker eine abschreckende Wirkung haben.

Medikamente, die die mentale Leistungsfähigkeit des Gehirns steigern, werden normalerweise für die Behandlung von Patienten mit Alzheimer oder einer Aufmerksamkeitsstörung verwendet, können aber auch bei gesunden Menschen die kognitive Leistungsfähigkeit steigern. Allerdings kann es zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Depressionen kommen.

[TK]

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